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Die plötzliche amerikanische Intervention in Venezuela sorgt weltweit für Stirnrunzeln – auch an den Finanzmärkten.
Anleger versuchen einzuschätzen, welche Auswirkungen die Verhaftung von Präsident Nicolás Maduro und das Eingreifen der USA in die venezolanische Ölindustrie auf ihr Portfolio haben könnten.
Die ersten Reaktionen sind zwar zurückhaltend, doch unter der Oberfläche zeichnet sich bereits eine Veränderung ab.
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Gold und Silber legen bei geopolitischer Unruhe zu
Wenn geopolitische Spannungen steigen, greifen Anleger auf bewährte sichere Häfen zurück.
So stieg der Goldpreis laut Bloomberg kurz nach der Meldung über die US-Intervention auf 4.410 US-Dollar je Feinunze – ein Anstieg von 2,1 Prozent. Silber entwickelte sich sogar noch stärker und legte um 3,5 Prozent auf rund 75 US-Dollar je Feinunze zu.
Diese Entwicklung ist kaum überraschend: Edelmetalle gelten seit Jahrzehnten als Schutz vor Unsicherheit, politischer Instabilität und schwankenden Währungen. Besonders bei weltweiten Spannungen suchen Investoren nach stabilen Werten wie Gold und Silber.
Öl und Energieaktien unter besonderer Beobachtung
Nicht minder interessant ist die Reaktion des Ölmarktes. Venezuela verfügt über die weltweit größten nachgewiesenen Ölreserven – mehr als 300 Milliarden Barrel, was etwa 17 Prozent der globalen Vorräte ausmacht.
Trotzdem fördert das Land weniger als eine Million Barrel pro Tag, also unter einem Prozent der weltweiten Produktion. Genau hier sehen die USA eine strategische Chance.
Laut Reuters hat Präsident Donald Trump Gespräche mit US-Ölkonzernen geplant, um die venezolanische Ölindustrie wiederaufzubauen.
Sollte die Produktion tatsächlich hochgefahren werden, hätte das potenziell Auswirkungen auf Ölpreise und Energieaktien. Bisher blieb die Marktreaktion jedoch moderat, mit leichten Kursanstiegen – hauptsächlich getrieben durch Spekulationen über künftigen Zugang zu venezolanischem Öl.
Die enge Verknüpfung zwischen der militärischen Intervention und den schnellen Gesprächen über die Zukunft der venezolanischen Ölwirtschaft wirft Fragen nach der Rolle wirtschaftlicher Interessen bei politischen Entscheidungen auf.
Rüstungsaktien profitieren – vor allem in Europa
Neben Edelmetallen und Öl rückt auch die Rüstungsindustrie verstärkt in den Fokus der Anleger.
Historisch gesehen entwickeln sich Verteidigungsaktien besonders gut, wenn geopolitische Spannungen zunehmen – und genau das zeigt sich jetzt erneut, vor allem bei europäischen Rüstungsunternehmen.
Dieser Aufwärtstrend hängt jedoch nicht nur mit der Situation in Venezuela zusammen. Viele europäische Länder erhöhen seit Längerem ihre Verteidigungsausgaben, und die konfrontative Außenpolitik von Trump beschleunigt diese Entwicklung zusätzlich.
Die US-Intervention führt vielen europäischen Entscheidungsträgern vor Augen, dass militärische Eigenständigkeit keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit ist – was sich in steigenden Bewertungen für Verteidigungsaktien widerspiegelt.
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