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Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), verfolgt eine klare Vision für die Zukunft des europäischen Zahlungsverkehrs: den digitalen Euro. Technisch ist das Projekt einsatzbereit, doch ohne politischen Beschluss bleibt es vorerst eine Zukunftsvision.
Lagarde sieht den digitalen Euro als entscheidendes Werkzeug, um Europas Währungssouveränität zu bewahren.
Er soll Bargeld nicht ersetzen, sondern ergänzen und als stabiler Anker im Finanzsystem dienen. Zudem soll er die Abhängigkeit von internationalen Zahlungsdienstleistern verringern und eine sichere, regulierte Alternative zu Kryptowährungen bieten.
Rekordgehalt sorgt für Diskussionen
Neben ihrer geldpolitischen Agenda sorgt Lagarde auch wegen ihres Gehalts für Schlagzeilen. Laut einer Analyse der Financial Times beläuft sich ihre Gesamtvergütung für 2024 auf rund 726.000 Euro – etwa 56 Prozent mehr als die offiziell ausgewiesene Grundvergütung von 466.000 Euro.
Damit verdient sie fast viermal so viel wie der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell. Hinzu kommen Zusatzleistungen wie Wohnkosten und ihre Tätigkeit im Direktorium der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), die weitere Einkünfte bringt.
Kritiker fordern mehr Transparenz bei der Vergütung von Spitzenpositionen in europäischen Institutionen.
Zum Vergleich: Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, verdient rund 21 Prozent weniger als Lagarde, ihr Jahresgrundgehalt liegt bei etwa 368.000 Euro.
Klare Ablehnung gegenüber Bitcoin und Kryptowährungen
Parallel zu den Diskussionen über ihre Bezahlung bleibt Lagarde eine der prominentesten Kritikerinnen von Bitcoin (BTC) und anderen Kryptowährungen. Sie bezeichnete Kryptowährungen mehrfach als „hoch spekulativ“ und „ohne intrinsischen Wert“ und warnt vor erheblichen Risiken für Anleger.
Ihrer Ansicht nach eignet sich Bitcoin weder als Währung noch als Wertaufbewahrungsmittel. Für die EZB kommt Bitcoin als Reservewert nicht infrage, da Zentralbanken auf liquide und sichere Assets angewiesen sind – Eigenschaften, die Bitcoin aus ihrer Sicht nicht erfüllt.
Zudem fordert Lagarde strenge Regeln für den Kryptomarkt, insbesondere für Stablecoins, die sie als potenzielle Gefahr für die Geldpolitik und Finanzstabilität betrachtet. Sie verweist dabei auch auf persönliche Erfahrungen, etwa den Verlust ihres Sohnes bei Krypto-Investitionen, als Beispiel für die Risiken unregulierter Märkte.
Lagardes Position unterstreicht den regulatorischen Druck in Europa. Während Bitcoin als „digitales Gold“ von vielen Investoren gesehen wird, bleibt die EZB bei ihrer ablehnenden Haltung. Kurzfristig könnte dies institutionelle Investitionen in Krypto bremsen, langfristig aber die Nachfrage nach regulierten Lösungen wie dem digitalen Euro stärken.
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