Gino Presti Gino Presti
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Neue Rekorde: Gold und Silber erreichen magische Grenze

Bitcoin Gold und Euro

Foto: Parilov (Shutterstock)

Gold und Silber steigen weiter. Der Goldpreis nähert sich der psychologischen Grenze von 5.000 Dollar und auch der Silberpreis stieg auf fast 100 Dollar pro Feinunze. Die Rollen scheinen vertauscht: Die Volatilität von Gold und Silber ist hoch und die Preise steigen immer weiter, während die Volatilität am Kryptomarkt gesunken ist und die Kurse zurückbleiben. Lies hierzu mehr.

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Gold- und Silberfieber

Der Vormarsch von Gold und Silber scheint nicht zu stoppen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag stiegen die Kurse beider Edelmetalle weiter nach oben auf neue Höchststände. Der Goldpreis erreichte einen Spitzenwert von 4.967 Dollar und der Silberpreis von 99,27 Dollar. Beide schwanken nun knapp unter den wichtigen psychologischen Grenzen von 5.000 Dollar und 100 Dollar.

Oben: Grafik des Goldpreises, Trading Economics

Erwartungen

Die Erwartungen sind, dass es hierbei nicht bleibt. Auf dem Vorhersagemarkt von Polymarket schätzen Händler die Wahrscheinlichkeit, dass der Goldpreis im Juni höher als 5.000 Dollar ist, auf 92 Prozent und die Wahrscheinlichkeit, dass der Preis über 5.500 Dollar steigt, auf 70 Prozent.

Für Silber sind die Erwartungen vergleichbar, mit einer Wahrscheinlichkeit von 93 Prozent, dass der Silberkurs im Juni höher als 100 Dollar ist, und einer Wahrscheinlichkeit von 78 Prozent, dass der Silberpreis dann höher als 110 Dollar ist.

Auch Marktanalysten passen ihre Erwartungen immer weiter nach oben an. So prognostizierten Analysten der amerikanischen Bank Goldman Sachs zuvor noch einen Goldpreis von 4.900 pro Feinunze am Ende von 2026, aber diese Erwartung wurde nun auf 5.400 Dollar angepasst, berichtet Reuters.

Krypto und Volatilität

Unterdessen bleiben die Krypto-Kurse enttäuschend. Bitcoin (BTC) schwankt noch immer in einem Tal um 89.000 Dollar und auch Ethereum (ETH) gelingt es nicht, über 3.000 Dollar zu bleiben. Auf Polymarket erwarten die meisten Händler, etwa ein Drittel, dass die Krypto-Kurse im Januar größtenteils gleich bleiben oder sogar ein wenig fallen.

Auffällig ist, dass die Volatilität von Gold und Silber nach oben geschossen ist, während man beide normalerweise als stabile und konservative Investitionen preist. Dennoch ließ der Markt sie jahrelang links liegen, als sie stabil waren, und sie sind gerade jetzt gefragt.

Krypto ist dagegen bekannt als volatil und deshalb warnt man oft vor den Risiken. Aber jetzt, da die Volatilität abgenommen hat, bleiben auch die Kurse zurück und scheint die Dynamik verloren zu sein. Das ist vielleicht etwas, das man im Hinterkopf behalten sollte, wenn man in Zukunft jemals wieder vor der Volatilität von Krypto warnt. Ohne Volatilität passiert nämlich relativ wenig.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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