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David Sacks, Berater des Weißen Hauses für Künstliche Intelligenz (KI, AI) und Kryptowährungen, hat seine Sicht auf den Einfluss von KI auf den Arbeitsmarkt dargelegt.
Was sagt er dazu – und hat er damit recht?
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„Das ist total übertrieben!“
Sacks hält die Angst, dass KI einen großen Teil unserer Jobs übernimmt, für Hype – eine Art Massenhysterie. Aus seiner Sicht erfordert der Großteil der Arbeit weiterhin menschliche Aufsicht, um wirtschaftlichen Wert für Unternehmen zu schaffen. Das macht er auf X deutlich:
„Wenn du KI einen Auftrag (Prompt) gibst, muss das weiterhin (wiederholt) von einem Menschen verifiziert werden, um Unternehmenswert zu schaffen. KI erledigt die Arbeit in der Mitte, während der Mensch die Aufsicht führt und sie abschließt.“
Microsoft-Studie und Jobs in Gefahr
Eine Studie von Microsoft fällt weniger positiv aus. Laut dem Bericht geraten vor allem Spitzenpositionen unter Druck – insbesondere in Kommunikations-, Informations- und Datenbranchen. Eine Liste mit vierzig Rollen, die durch KI unter Druck stehen, findet sich im Bericht.
Konkret ist vor allem Wissensexpertise durch KI gefährdet. Betroffen sind laut Studie unter anderem Nachrichtenanalysten, Journalisten und Technische Redakteure. Auch der Kundenservice wird schnell von Künstlicher Intelligenz übernommen.
Microsoft leitete diese Zahlen aus der Analyse von 200.000 anonymisierten Microsoft Bing Copilot (KI)-Chats ab, um zu untersuchen, was Nutzer in ihr KI-Programm eingeben. Die meisten Anfragen betrafen Informationsbeschaffung, Schreiben, Beratung und Lernen.
Microsoft erstellte zudem eine Tabelle mit den am stärksten gefährdeten Jobarten:

Im Bericht werden auch konkrete Jobs genannt, die durch KI ersetzt werden könnten:

Der Technologiechef bei Coinbase, Balaji Srinivasan, sagte dazu:
„Die KI von heute ist nicht unabhängig von dir. KI nimmt dir deinen Job nicht weg, sie ermöglicht dir, viel mehr Aufgaben zu bewältigen. Derzeit übernimmt KI den Job der vorherigen KI, indem sie deren Schwächen ausgleicht.“
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