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Hast du zufällig goldenen Schmuck oder Ähnliches herumliegen und hast vor, diesen in bares Geld umzuwandeln? Aufgrund des hohen Goldpreises, geraten derzeit viele in die Versuchung ein Goldankaufsbüro aufzusuchen um ihre goldenen Gegenstände schätzen zu lassen. Eine Untersuchung von Kassa hat jedoch gezeigt, dass man dabei sehr vorsichtig sein muss. Worauf solltest du achten?
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Eine Untersuchung von Kassa zum „Goudwisselkantoor“
Das niederländische Verbraucherprogramm Kassa hat die Praktiken des auch in Deutschland aktiven Goldhändlers „Goudwisselkantoor“ unter die Lupe genommen – ein Unternehmen mit 175 Filialen in den Niederlanden, Belgien und Deutschland. Dort werden unter anderem Goldgegenstände geschätzt und angekauft.
Der Goldpreis liegt mittlerweile bei über 110.000 Euro pro Kilo, was viele Menschen dazu verleitet, ihre Goldgegenstände zu verkaufen. Wer dies beim Goudwisselkantoor macht, kann laut der Kassa-Sendung allerdings ordentlich über den Tisch gezogen werden.
Das Goudwisselkantoor bedient sich dabei fragwürdiger Praktiken, wie in der Sendung zu sehen war. Es wird ein Art Skript verwendet, bei dem der „Befrager“ eher den Kunden einschätzt als das Gold.
Ein Kunde, der offensichtlich wenig über den Wert seines Besitzes weiß, bekommt teilweise nur 5 bis 20 Prozent des tatsächlichen Wertes ausbezahlt. Letztlich zahlt man für seine Unwissenheit.
Nur ein Viertel des tatsächlichen Wertes erhalten
Kassa trat mit versteckter Kamera als unwissender Kunde auf – und bekam tatsächlich nur etwa 25 Prozent des realen Werts ausgezahlt.
Eine anonyme Quelle brachte es treffend auf den Punkt:
„Der Erfolg des Goudwisselkantoor besteht darin, den Kunden zu taxieren – nicht den tatsächlichen Wert.“
Aus Unterlagen, die Kassa vorliegen, geht hervor, dass die Mitarbeiter des Goudwisselkantoor geschult werden, Kunden anhand ihres Verhaltens einzuschätzen und bei Verdacht auf Unwissenheit besonders niedrige Angebote zu machen.
Betrug beim Goldankauf
Strafverteidiger Sylvester Römer nennt dies Betrug. Das begründet er damit, dass es ein Handbuch dafür gibt und dass auf der Ankaufsquittung wichtige Informationen wie Gewicht und Karat fehlen – man kann also im Nachhinein nicht überprüfen, ob man fair behandelt wurde.
Das Goudwisselkantoor bestreitet die Vorwürfe natürlich und hat eine schriftliche Stellungnahme zur Sendung abgegeben. Die niederländische Verbraucherschutzbehörde ACM bestätigt, dass es keinerlei Aufsicht über den Goldankauf und -verkauf gibt.
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