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F1-Fahrer verursachen Schäden von 26 Millionen Euro in 2024: Das sind die teuersten Fahrer

Red Bull-Fahrer Pérez hat ca. 5 Mio. Euro in die Fangmauer gefahren

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F1-Fahrer stürzen 2024 für 26 Millionen Euro ab: Das sind die teuersten Fahrer

Foto: Jay Hirano/Shutterstock

In der Formel 1 gehen Leistungen auf der Strecke Hand in Hand mit hohen Kosten. Neben dem Wettkampf haben Schäden an den Autos erhebliche finanzielle Auswirkungen auf die Teams. Die Saison 2024 zeigt, wie einige Fahrer zu steigenden Reparaturkosten beitragen, wobei Sergio Pérez von Red Bull Racing in dieser schmerzhaften Statistik die Spitze anführt.

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Fahrer und Schadenskosten: Wer kostet am meisten?

Wie erwähnt führt Sergio „Checo“ Pérez die Liste mit den höchsten Schadenskosten an, verursacht durch mehrere Crashs während der Saison. Seine Vorfälle unter anderem in Monaco und Abu Dhabi haben Red Bull einen Rekordbetrag von 4.623.000 Euro gekostet.

Hinter dem Mexikaner wird das Williams-Duo Alexander Albon (4.444.000 Euro) und der vieldiskutierte Logan Sargeant (2.860.000 Euro) durch Mercedes-Fahrer George Russell (3.165.000 Euro) getrennt. Auch Lance Stroll (Aston Martin) und Franco Colapinto (Williams) stehen hoch auf dieser Liste. Für Teams mit kleineren Budgets wie Williams sind diese Kosten besonders problematisch.

Während Stroll mit Konsistenz kämpft, hatte der Rookie Colapinto einige Schwierigkeiten, in der Königsklasse Fuß zu fassen. Sargeant hatte wie in der vorherigen Saison zusätzliche Probleme, sein Auto auf der Strecke zu halten. Die F1-Welt war daher nicht überrascht, als der junge Amerikaner Mitte der Saison seinen Platz räumen musste.

Der Argentinier Franco Colapinto ersetzte ihn und machte einen starken ersten Eindruck. Allerdings sorgte sein Crash im heftigen Regen hinter dem Safety Car in Brasilien für einen deutlichen Anstieg der Rechnung.

Aus diesem Grund steht das Williams-Team nicht gut da. Sie fuhren mit allen drei aktiven Fahrern satte 13.839.600 Euro an Schäden zusammen. Das Team hat mehr als doppelt so viel Schaden verursacht wie Red Bull (6.148.400 Euro). Die Bronzemedaille für Schäden pro Team geht an Ferrari mit Kosten von 4.892.600 Euro.

Verstappen fast fehlerlos, Gasly leidet unter Teamkollegen

Die Reparaturkosten für beschädigte F1-Autos laufen schnell in die Millionen, nicht zuletzt wegen der fortschrittlichen Technologie und komplexen Bauteile. Für Top-Teams wie Red Bull und Ferrari gibt es einen gewissen finanziellen Spielraum, um diese Kosten aufzufangen. Für kleinere Teams wie Williams und Haas ist jeder Crash eine potenzielle Bedrohung für ihr Budget.

Zudem müssen die Teams in der Königsklasse mit einer sogenannten Budgetobergrenze umgehen: einer Begrenzung des pro Saison auszugebenden Betrags. Derzeit liegt dieser Betrag bei 128,5 Millionen Euro, den ein Team pro Saison ausgeben darf. Diese Regelung, die erst seit einigen Jahren in Kraft ist, soll für ein faires Spielfeld im Motorsport sorgen. Für Williams ist das wiederum ein Vorteil.

Den vierfachen Weltmeister Max Verstappen finden wir in der Liste auf Platz 15. Er verursachte „nur“ 866.000 Euro Schaden. Ganz unten haben wir dieses Jahr eine Premiere auf den Namen von Pierre Gasly (Alpine). Er ist nämlich der erste Fahrer überhaupt, der keinen einzigen Euro Schaden verursacht hat. Das kam in der 74-jährigen Formel-1-Geschichte noch nie vor, wie aus den Finance-Nachrichten hervorgeht.

Interessanterweise ist das Team des Franzosen nicht der Konstrukteur mit den geringsten Schäden. Dieser Titel geht an den Champion unter den Teams: McLaren. Mit verursachten Schäden von 2.347.200 Euro schnitten sie etwas besser ab als Alpine, das Kosten von 2.371.000 Euro hatte. Gaslys Teamkollege Esteban Ocon war für 100 Prozent aller verursachten Schäden des französischen Rennstalls verantwortlich.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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