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EU plant digitalen Euro auf Ethereum oder Solana

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EU plant digitalen Euro auf Ethereum oder Solana

Foto: Amal Bell

Die Europäische Union beschleunigt ihre Pläne für den digitalen Euro und erwägt, diesen als Stablecoin auf öffentlichen Blockchains wie Ethereum oder Solana auszugeben. Dieser Schritt markiert einen bedeutenden Wandel in der Entwicklung des digitalen Euro, da bisher eher private oder geschlossene Systeme in Erwägung gezogen wurden.

Die Finanzwelt erwartet nun, dass die EU mit dieser Entscheidung ihre digitale Souveränität im Zahlungsverkehr stärken will.

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Transparenz und Interoperabilität

Die Europäische Zentralbank (EZB) prüft aktuell, den digitalen Euro auf einer öffentlichen Blockchain laufen zu lassen, was den Vorteil einer höheren Transparenz und Interoperabilität mit bereits existierenden dezentralen Finanzinfrastrukturen bietet.

Im Gegensatz zu privaten Blockchains, bei denen der Datenzugang eingeschränkt ist, sind Netzwerke wie Ethereum und Solana offen und öffentlich zugänglich. Das bedeutet, dass der digitale Euro potenziell mit anderen Blockchain-Diensten und Finanzanwendungen kompatibel wäre.

Allerdings bringt ein solches öffentliches Modell auch Herausforderungen mit sich, etwa hinsichtlich Datenschutz und staatlicher Kontrolle über die Blockchain-Governance.

US-Stablecoins als Herausforderung für Europas Finanzsouveränität

Ein wesentlicher Treiber für die beschleunigte Umsetzung des digitalen Euro ist die zunehmende Dominanz von US-Stablecoins, die meist an den US-Dollar gebunden sind und weltweit im Zahlungsverkehr eine bedeutende Rolle spielen. EU-Vertreter sehen darin eine Herausforderung für die Unabhängigkeit des europäischen Finanzsystems.

So warnte der EZB-Exekutivdirektor Piero Cipollone, dass die starke Nutzung von Dollar-Stablecoins Europa abhängig von Nicht-EU-Zahlungsnetzwerken macht und negative Folgen für europäische Banken haben könnte, etwa Verluste bei Gebühren, Kundendaten und Einlagen.

Mit einem digitalen Euro auf einer öffentlichen Blockchain will die EU dem entgegentreten und ihre digitale Souveränität sichern.

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Chancen und Risiken des digitalen Euro

Neben den strategischen Überlegungen wird die EZB bis Oktober 2025 eine Entscheidung über die Einführung eines digitalen Euro treffen. Bis dahin laufen umfangreiche Testphasen, in denen Aspekte wie Skalierbarkeit, Privatsphäre und die Integration mit europäischen Zahlungssystemen geprüft werden.

Der finale Ausgabemechanismus des digitalen Euro wird jedoch noch der Zustimmung durch EU-Gesetzgebung bedürfen.

Insgesamt stellt der digitale Euro auf Ethereum oder Solana ein neuartiges Konzept dar, das sowohl Chancen als auch Risiken birgt: Er könnte die europäische Zahlungslandschaft modernisieren und europaweite Interoperabilität verbessern, zugleich aber auch eine stärkere staatliche Steuerung der Blockchain erfordern.

Ungeachtet dessen unterstreicht die Entwicklung die Bemühungen der EU, im internationalen Wettbewerb um digitale Zahlungsmittel nicht zurückzufallen.

Ein digitaler Euro auf Blockchains könnte den gesamten Kryptomarkt stärken – nicht nur Solana (SOL) und Ethereum (ETH).

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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