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Chainlink bringt Blockchain-Innovation nach Deutschland

21X erhält EU-Lizenz für regulierte Blockchain-Plattform

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Chainlink startet KI-Revolution mit Finanzgiganten

Foto: rafapress/Shutterstock

Das deutsche Fintech-Unternehmen 21X hat als eines der ersten Unternehmen eine Lizenz im Rahmen des DLT Pilot Regime der Europäischen Union erhalten. DLT steht für Distributed Ledger Technology und bezeichnet eine Technologie, bei der Datenbanken dezentral verwaltet und synchronisiert werden.

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Weg zur Lizenzierung

Mit einem bahnbrechenden Schritt, der globale Kapitalmärkte neu definieren könnte, hat das deutsche Fintech-Unternehmen 21X als erstes die Lizenz erhalten, ein vollständig reguliertes blockchainbasiertes Handels- und Abwicklungssystem gemäß den EU-Vorschriften zu betreiben. Die von der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) erteilte Lizenz markiert einen Meilenstein in der Tokenisierung von Kapitalmärkten.

Ab dem ersten Quartal 2025 wird 21X von seinem Frankfurter Hauptsitz aus eine Börse für tokenisierte Finanzinstrumente betreiben. Diese umfasst tokenisierte Wertpapiere wie Aktien, Anleihen und Fonds sowie reale Vermögenswerte (RWAs) wie Immobilien oder Kunstwerke, die als finanzielle Instrumente qualifiziert sind. Die Plattform basiert auf einer öffentlichen Blockchain und bietet ein umfassendes System für Tokenisierung, Ausgabe, Handel und Abwicklung.

Technologie und Partnerschaften

21X arbeitet eng mit Partnern wie Polygon Labs, Apex Group und SBI Digital Markets zusammen. Durch Polygon nutzt die Plattform eine skalierbare und sichere Blockchain-Technologie, um Transaktionen und Abwicklungen effizient umzusetzen.

Ein weiteres Schlüsselelement ist die Zusammenarbeit mit Chainlink, dem Unternehmen hinter der Kryptowährung LINK. Gemeinsam ermöglichen 21X und Chainlink On-Chain-Preisfeeds für Sekundärmärkte, die Gebots- und Angebotspreise abbilden. Diese werden auf dem ersten von der EU regulierten DLT-Handels- und Abwicklungssystem unter der Aufsicht der BaFin bereitgestellt. Darüber hinaus wird Chainlink’s Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP) eine zentrale Rolle in der Multi- und Cross-Chain-Strategie von 21X spielen. Dieses Protokoll erlaubt es Mitgliedern, auf Vermögenswerte und Stablecoins zuzugreifen, die auf verschiedenen Blockchain-Protokollen ausgegeben werden.

Laut Max Heinzle, CEO von 21X, ebnet diese Lizenz den Weg für eine neue Ära:

„Institutionelle und private Anleger können zum ersten Mal tokenisierte Wertpapiere auf einer vollständig regulierten Blockchain-Börse handeln und abwickeln – mit dem gleichen Vertrauen und der Sicherheit wie in traditionellen Märkten.“

Heinzle hob hervor, dass die EU-Regulierungen unnötige Komplexitäten beseitigen, Zwischenhändler reduzieren und Effizienzgewinne ermöglichen. Dies sei ein entscheidender Schritt zur breiten Akzeptanz tokenisierter Vermögenswerte.

Der Markt für tokenisierte Wertpapiere könnte laut Analysten bis 2030 ein Handelsvolumen von über 30 Billionen US-Dollar erreichen. In Vorbereitung auf den Start im Jahr 2025 plant 21X, mit internationalen Finanzinstitutionen zusammenzuarbeiten, um eine breite Palette von Finanzinstrumenten zu listen.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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