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Der Bitcoin-Kurs ist in den vergangenen Tagen deutlich gesunken und viele Anleger fragen sich, ob der Markt sich erholen kann.
Analysten schauen deshalb auf die Zinsen in Amerika, weil immer mehr Händler erwarten, dass diese im nächsten Monat sinken können.
Immer mehr Händler rechnen mit niedrigeren Zinsen
Aus Daten der CME Group, einer großen amerikanischen Börse, die Zinserwartungen verfolgt, geht hervor, dass etwa 23 Prozent der Händler mit einer Zinssenkung bei der nächsten Sitzung der amerikanischen Zentralbank im März rechnen.

Dieser Anteil lag am Freitag noch bei rund 18 Prozent und ist in kurzer Zeit deutlich gestiegen. Die meisten Händler erwarten eine kleine Senkung um 0,25 Prozentpunkte. Das bedeutet, dass die Zinsen um ein Viertelprozent niedriger liegen als jetzt.
Warum Zinsen wichtig für Krypto sind
Viele Anleger schauen erst auf die Zinsen, bevor sie investieren. Wenn die Zinsen hoch stehen, lassen Anleger ihr Geld häufiger auf einem Sparkonto stehen oder wählen sichere Anlagen.
Sinken die Zinsen, dann suchen Menschen häufiger nach Orten, wo mehr Rendite zu holen ist. Dann kommt auch der Kryptomarkt schneller ins Blickfeld. Bitcoin und Ethereum werden von einem Teil der Anleger als Alternative zu traditionellen Investitionen gesehen.
Weil Kredite bei niedrigeren Zinsen günstiger werden, kommt oft mehr Geld in Umlauf. Das kann dafür sorgen, dass auch mehr Geld in Richtung Krypto fließt. Deshalb schauen Krypto-Händler genau darauf, was mit den Zinsen passieren kann.
Neuer Kandidat für Zentralbank sorgt für Spekulationen über Zinsen
In den Vereinigten Staaten spielt noch etwas anderes mit. Präsident Donald Trump will Kevin Warsh als neuen Vorsitzenden der Zentralbank vorschlagen, als Nachfolger von Jerome Powell, dessen Amtszeit im Mai endet.
Die Zentralbank bestimmt unter anderem die Zinsen. Deshalb achten Anleger genau darauf, wer diese Rolle bekommt. Ein neuer Vorsitzender kann später andere Entscheidungen darüber treffen, wie streng oder locker die Politik wird.
Soon, Kevin Warsh will be the first pro-Bitcoin Chairman of the Federal Reserve.pic.twitter.com/afEBrBFeWX
— Michael Saylor (@saylor) January 30, 2026
Warsh arbeitete früher bereits bei der Zentralbank und hat Erfahrung im Finanzsektor. Die Ernennung muss noch genehmigt werden. Michael Saylor reagierte positiv auf die Nachricht und teilte auf X mit, dass Warsh seiner Meinung nach möglicherweise der erste pro-Bitcoin-Vorsitzende der amerikanischen Zentralbank werden kann.
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