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Ethereum zeigt Anzeichen von Unsicherheit. Einige Großanleger haben ihre Bestände zu Kryptobörsen verlagert.
Gleichzeitig stellt ein Forscher die Nutzersicherheit des Netzwerks infrage, trotz einer aktuellen Zunahme der Netzwerkaktivität.
Wale verlagern Ethereum zur Börse
Große Ethereum-Anleger, auch Whales (Wale) genannt, haben kürzlich mehrere große Transaktionen durchgeführt.
Sie haben große Mengen Ethereum von persönlichen Wallets zu Kryptobörsen verlagert. Das kann auf eine bevorstehende Verkaufswelle hindeuten.
Die Analyseplattform Lookonchain teilt mit, dass ein Wal 13.000 Ethereum zu Kryptobörsen verlagert hat. Der Wal plant möglicherweise, sein Ethereum zu verkaufen, wobei dies natürlich nicht zwingend der Fall sein muss.
Dieselbe Analyseplattform teilt eine weitere Transaktion mit, bei der 7.798 Ethereum zur Börse verlagert wurden. In einem dritten Fall geht es um den tatsächlichen Verkauf von 2.500 Ethereum durch den großen institutionellen Ethereum-Besitzer FG Nexus.
Derzeit kämpft Ethereum bereits mit einem starken Verkaufsdruck. Am Sonntag stieß der Kurs erneut auf Widerstand bei rund 3.300 Dollar. Zum Zeitpunkt des Schreibens ist Ethereum 3.093 Dollar wert und befindet sich der Kurs gefährlich nahe am Unterstützungsniveau von 3.000 Dollar.

Erhöhte Netzwerkaktivität erweist sich als weniger bullish als gedacht
Es sah kurzzeitig so aus, als würde Ethereum gerade beliebter werden. Das Netzwerk brach letzte Woche einen Rekord bei der Anzahl aktiver Adressen. Innerhalb eines Monats stieg diese Zahl um 100 Prozent und auch die Anzahl der Transaktionen nahm zu.
Die Erhöhung der Netzwerkaktivität erweist sich jedoch als weniger gute Nachricht als gedacht. Der Forscher Andrey Sergeenkov ist zu dem Schluss gekommen, dass es sich wahrscheinlich um eine bestimmte Form von Betrug handelt.
Sergeenkov nennt dies Address Poisoning (Adressvergiftung) und Dust Attacks (Staubangriffe). Bei dieser Form des Betrugs senden Betrüger kleine Transaktionen (‚Staub‘) von Krypto-Adressen, die den Adressen potenzieller Opfer ähneln.
So stimmen beispielsweise der Anfang und das Ende der Adressen überein, wodurch ein Nutzer sie für seine eigene Adresse hält. Wenn Nutzer selbst eine Transaktion durchführen, können sie versehentlich die falsche Adresse kopieren.
Forscher fordert bessere Nutzersicherheit
Sergeenkov gibt an, dass die Sicherheit der Nutzer jetzt Priorität hat.
Laut dem Forscher war Ethereum zu sehr damit beschäftigt, das Netzwerk skalierbarer, schneller und günstiger zu machen, während dies Auswirkungen auf die Sicherheit der Nutzer hat.
Betrugsformen wie die von ihm besprochenen sind dadurch leichter geworden.
„Adressvergiftung ist für Angreifer unverhältnismäßig attraktiv geworden […] Du kannst die Infrastruktur nicht skalieren, ohne zuerst die Nutzersicherheit anzugehen!“, so Sergeenkov.
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