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Das Ethereum (ETH)-Netzwerk verzeichnete einen Rückgang der Anzahl an Validatoren (Computer, die Transaktionen bestätigen), nachdem das neue große Fusaka-Upgrade ausgerollt wurde.
Kurzzeitig wurde es kritisch für das Ethereum-Netzwerk, doch glücklicherweise konnte die Ursache schnell behoben werden. Was ist passiert und warum ist die Anzahl der Validatoren so wichtig für das Netzwerk?
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Prysm-Bug
Das Fusaka-Upgrade sorgte für Aufsehen, als bekannt wurde, dass ganze 25 Prozent der Validatoren nicht mehr abstimmten, ob ein Block genehmigt wird oder nicht.
Ursache war ein Bug im Prysm Ethereum Client (Software, mit der Validatoren Blöcke bestätigen), der dazu führte, dass Validatoren nicht mehr korrekt funktionierten.
Ihr Rat auf X war daher, den Client mit einem zusätzlichen Kommando neu zu starten:
—disable-last-epoch-targets
Wenn Validatoren dies ausführten, konnten sie wieder an der Blockbestätigung teilnehmen und den Bug umgehen.
Wie funktioniert die Blockbestätigung bei Ethereum?
Bei Ethereum müssen etwa 66 Prozent der Validatoren einen Block genehmigen, sonst wird er abgelehnt. Wenn 25 Prozent ausfallen, ist das Netzwerk bereits nahe an einem Stillstand.
Die Funktionsweise: Ein neuer Block mit allen Transaktionen der letzten Blockperiode wird eingespielt. Die Validatoren stimmen ab, und wenn Konsens über Genehmigung oder Ablehnung besteht, geht es weiter.
Wird ein Block von mehr als 66 Prozent genehmigt, wird er der Ethereum-Blockchain hinzugefügt – andernfalls nicht.
Derzeit nehmen wieder 99 Prozent der Validatoren an der Abstimmung teil. Das bedeutet, dass fast alle die oben genannte Lösung umgesetzt haben – bemerkenswert innerhalb eines einzigen Tages.
Was passiert bei weniger als 66 Prozent Zustimmung?
Wenn ein Block weniger als 66 Prozent Zustimmung erhält, wird er nicht hinzugefügt. Sollte dies dauerhaft durch einen Bug passieren, hätte das Ethereum-Netzwerk ein ernstes Problem.
Zwar können weiterhin Blöcke produziert werden, diese wären jedoch nicht final. Ein finaler Block ist unumstößlich.
Ein nicht finaler Block kann noch verändert werden. Für eine große Blockchain wie Ethereum wäre dies ein enormes Risiko – ebenso für andere Blockchains, die von der Finalität der Ethereum-Blockchain abhängen, wie Arbitrum.
Dieses Szenario trat bereits zweimal auf. Anfang Mai 2023 gab es durch Bugs in Prysm und Teku innerhalb von 24 Stunden zweimal keine Finalität mehr im Ethereum-Mainnet.
Damals lief Prysm auf 68 Prozent aller Validatoren. Dieses Problem besteht weiterhin – aktuell betrifft es jedoch Lighthouse, das auf über 50 Prozent der Validatoren läuft.
Ein Problem bei diesem Client könnte also sofort die Finalität von Ethereum aussetzen.
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