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Vitalik Buterin, Mitbegründer von Ethereum (ETH), schreibt in einem aktuellen Blogbeitrag, dass einfache und sichere Finanzanwendungen eine stabile Grundlage für das Netzwerk schaffen könnten.
Seiner Ansicht nach kann Ethereum damit eine Form von wirtschaftlicher Sicherheit entwickeln – ähnlich wie Google, das seine Basis mit der Suchmaschine aufgebaut hat.
Google betreibt viele Projekte, verdient aber bis heute den Großteil seiner Einnahmen mit Werbung.
Ethereum könnte einen vergleichbaren Weg einschlagen: eine verlässliche Einnahmequelle als Fundament, während gleichzeitig Raum für Experimente bleibt, die besser zu den ursprünglichen Idealen der Community passen.
Warum das wichtig ist
In der Ethereum-Community wird seit längerem diskutiert, welche Rolle wirtschaftliche Interessen spielen sollen. Manche Mitglieder argumentieren, dass spekulativer Handel oder Memecoins nicht mit den Grundwerten des Projekts vereinbar sind.
Anwendungen, die stärker mit den ursprünglichen Idealen im Einklang stehen – etwa Bildungs- oder Kreativprojekte – erwirtschaften dagegen kaum Erträge.
Buterin sieht Low-Risk-DeFi, also sichere und einfache Finanzprotokolle, als möglichen Ausgleich: Sie könnten für stabile Einnahmen sorgen, ohne die Grundprinzipien des Netzwerks zu kompromittieren.
Als Beispiel verweist er auf Aave, ein Kreditprotokoll, bei dem Nutzer Zinsen auf Stablecoins wie USDT und USDC erhalten. Diese liegen derzeit bei etwa 5 Prozent – für risikoreichere Stablecoins sogar bei über 10 Prozent. Solche verlässlichen Ertragsquellen könnten nach Buterins Ansicht zum Rückgrat von Ethereum werden.
Wachstum von DeFi
Buterins Beitrag kommt zu einem bemerkenswerten Zeitpunkt. Erstmals seit Anfang 2022 sind wieder mehr als 80 Milliarden Euro in DeFi-Anwendungen auf Ethereum gebunden.
Während der Baisse waren diese Werte stark eingebrochen und hinkten den Kursanstiegen großer Tokens hinterher. Nun nimmt das Interesse wieder zu – auch begünstigt durch regulatorische Entwicklungen in den USA.
Eine Untersuchung des DeFi Education Fund zeigt, dass rund 40 Prozent der US-Amerikaner DeFi nutzen würden, sobald klare rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen sind.
Mehr als Google
Buterin betont zudem, dass Ethereum sogar über Google hinausgehen könne. Während Googles Werbemodell auf der Sammlung von Nutzerdaten basiert, könne Ethereum wirtschaftliche Sicherheit mit Dezentralisierung und ethischen Prinzipien verbinden.
Er verweist auf Innovationen wie den Standard ERC-7621, der es ermöglicht, Kryptowährungen an einen Korb verschiedener Assets zu koppeln. Auch sogenannte Flatcoins, die an Inflationskennzahlen gebunden sind, existieren bereits.
Solche Entwicklungen könnten das Ethereum-Ökosystem noch robuster und zukunftssicherer machen.
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