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Das Interesse an Ethereum-Fonds scheint vorübergehend abzukühlen. Zum zweiten Mal in Folge haben sogenannte Spot-ETFs, Börsenfonds die direkt Ethereum halten, erhebliche Abflüsse verzeichnet. Anleger ziehen Geld aus diesen Produkten ab, während die Konkurrenz aus der Bitcoin-Ecke wieder an Stärke gewinnt.
Laut Daten von SoSoValue sind in der vergangenen Woche insgesamt fast 244 Millionen Dollar an Kapital aus Ethereum-Fonds abgeflossen. In der Woche davor waren es sogar mehr als 300 Millionen Dollar. Damit ist es die erste längere Periode von Abflüssen seit dem Start der beliebten Spot-ETFs, die im Sommer noch für enorme Zuflüsse sorgten.
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Bitcoin-Fonds gewinnen erneut an Boden
BlackRocks ETHA-Fonds verzeichnete die größten Verluste mit über 100 Millionen Dollar an Abflüssen. Nur Grayscale und Bitwise konnten noch einen kleinen Zufluss verbuchen. Trotz der aktuellen Korrektur wurden seit der Einführung noch immer mehr als 14 Milliarden Dollar in Ethereum-Fonds investiert, was über fünf Prozent der gesamten Marktkapitalisierung von Ethereum entspricht.
Während Ethereum es schwer hat, scheinen Anleger gerade zu Bitcoin zurückzukehren. Die Spot-ETFs für Bitcoin zogen in der vergangenen Woche 446 Millionen Dollar an neuem Kapital an. Das ist ein deutliches Signal, dass institutionelle Investoren das Vertrauen in die größte Kryptowährung zurückgewinnen.
Vor allem die Fonds von BlackRock und Fidelity machten gute Geschäfte. Der iShares Bitcoin Trust (IBIT) fügte über 30 Millionen Dollar hinzu, während Fidelitys FBTC-Fonds fast 60 Millionen Dollar anzog. Zusammen verwalten diese Fonds inzwischen mehr als 110 Milliarden Dollar an Bitcoin-Beständen, was fast sieben Prozent des gesamten Bitcoin-Marktes ausmacht.
Laut Analysten deutet dies auf eine Rückkehr zur sogenannten „Digital Gold“-Strategie hin. Anleger suchen erneut Sicherheit in Bitcoin, das in unsicheren wirtschaftlichen Zeiten als digitale Alternative zu Gold angesehen wird.
Anleger warten auf neuen Katalysator
Die aktuelle Verschiebung zeigt, dass sich der Markt neu positioniert. Bitcoin profitiert vom Vertrauen in seine Rolle als Wertspeicher, während Ethereum Anleger braucht, die wieder an Wachstum und Innovation innerhalb des Netzwerks glauben.
Wenn die Zinserwartungen sinken und mehr Kapital in risikoreichere Anlagen fließt, könnte Ethereum in den kommenden Wochen wieder erholen. Bis dahin scheint die Balance klar: Bitcoin hat Rückenwind, während Ethereum erst einmal eine Pause einlegen muss.
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