Foto: Travis Wolfe/Shutterstock
Wenn man den Ethereum/Bitcoin-Chart betrachtet, erkennt man ein technisches Muster, das auf eine mögliche Überperformance von Ethereum (ETH) gegenüber Bitcoin (BTC) hindeutet. Dieses Muster ist bekannt und wurde in der Vergangenheit häufig mit starken Kursbewegungen in Verbindung gebracht.
ETH/BTC: Klassisches Ausbruchsmuster im Wochenchart
Im Wochenchart des ETH/BTC-Verhältnisses zeigt sich ein umgekehrtes Kopf-Schulter-Muster. Dieses Muster gilt in der technischen Analyse als bullishes Signal und deutet oft auf eine Trendwende oder einen kräftigen Aufwärtsschub hin.
Der Analyst Kamran Asghar hat dieses Muster in einer Grafik auf X hervorgehoben. Die Formation begann sich im September 2024 in der sogenannten Support Zone zu entwickeln – mit einer linken Schulter, einem tiefer liegenden Kopf und einer rechten Schulter.
Dahinter zeichnete Asghar ein mögliches Ausbruchsszenario, bei dem Ethereum Bitcoin in der Performance deutlich übertreffen könnte.

Was bedeutet das konkret?
- Im bullischen Szenario könnte der ETH/BTC-Kurs bis zu 0,066 BTC pro ETH steigen – ein Plus von rund 75 % im Vergleich zum aktuellen Verhältnis von ca. 0,04 BTC.
- Möglich ist dabei nicht nur ein stärkerer Anstieg von Ethereum im Vergleich zu Bitcoin, sondern auch ein Rückgang von Bitcoin bei gleichbleibendem ETH-Kurs – beides würde das Verhältnis zugunsten von ETH verschieben.
Rückblick: Ähnliche Muster mit großem Effekt
Ein vergleichbares Setup gab es im Jahr 2020, als sich im ETH/BTC-Chart ein sogenanntes Golden Cross bildete – ein weiteres starkes Kaufsignal. In der Folge stieg Ethereum gegenüber Bitcoin um beeindruckende 250 %.
Auch diesmal könnte es zunächst zu einer kurzfristigen Korrektur kommen, bevor das inverse Kopf-Schulter-Muster eine erneute Rallye einleitet.
Widerstände auf dem Weg nach oben
Doch bevor Ethereum diesen Sprung schafft, müssen einige Widerstände überwunden werden:
- 0,045 BTC: Diese Marke wurde in den letzten zwei Jahren bereits zweimal abgelehnt.
- 0,05 BTC: Der wichtigste Widerstand stammt aus dem Jahr 2017 – dem letzten Mal, als Ethereum gegenüber Bitcoin besonders stark war.
Wenn diese Barrieren gebrochen werden, könnte ein starker Aufwärtstrend beginnen. Wie weit dieser dann reicht, ist schwer zu prognostizieren – aber das Potenzial ist laut Charttechnik eindeutig vorhanden.
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