Das auf Ethereum (ETH) basierende Gaming-Netzwerk Xai hat eine Klage gegen Elon Musks KI-Unternehmen xAI eingereicht. Am 21. August 2025 wurde die Beschwerde beim Northern District of California eingereicht. Grund: Markenrechtsverletzung, unfaire Konkurrenz und Rufschädigung.
Die Anklage gegen xAI
Xai, betrieben vom US-Unternehmen Ex Populus (Delaware), wirft Musks Firma vor, für Marktverwirrung zu sorgen und die Marke Xai zu beschädigen. Ex Populus hält seit Juni 2023 ein eingetragenes US-Handelsmarkenrecht auf Xai und fordert gerichtliches Eingreifen.
Das Ökosystem von Xai umfasst ein Blockchain-basiertes Netzwerk für Games und digitale Transaktionen. Es bietet unter anderem Infrastruktur für Spiel-Logik, KI-gestützte Entscheidungen, Belohnungssysteme und Datenmanagement über mehrere Anwendungen hinweg.
Wo alles begann
Im Juli 2023 gründete Elon Musk sein KI-Unternehmen xAI. Im November 2024 kündigte xAI zudem Pläne an, eine eigene Gaming-Studio-Sparte aufzubauen. Selbst Musks KI-Assistent Grok soll beide Firmen verwechselt haben.
Ex Populus sieht darin mehr als nur einen Imageschaden: Wegen Musks polarisierendem Auftreten und der Kontroversen rund um xAI habe Xai unter negativer Investor- und Kundenstimmung gelitten.
Forderungen von Ex Populus
Laut Klageschrift soll Musks Team Ex Populus sogar unter Druck gesetzt haben, die Namensrechte aufzugeben. Das US-Patentamt hatte die Markenanmeldung von xAI bereits wegen der Namensähnlichkeit zu Xai blockiert.
Ex Populus fordert:
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Annullierung der Markenanmeldung von xAI
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Schadensersatz wegen Markenrechtsverletzung
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Unterlassung der weiteren Nutzung des Namens durch Musk
Der Rechtsstreit könnte für Musk unangenehm werden: Sollte das Gericht Ex Populus recht geben, müsste er den Namen xAI komplett aufgeben. Für die Krypto- und Gamingbranche wäre es ein bemerkenswerter Präzedenzfall, wie stark sich Web3-Startups gegen Tech-Giganten behaupten können.






