Cardano-Gründer hat genug von Online-Drama und verlegt die Community

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Cardano-Gründer hat genug von Online-Drama und verlegt die Community
Foto: Web Summit/Sportsfile CC BY 2.0

Cardano-Gründer Charles Hoskinson möchte die Online-Community des Projekts an einen neuen Ort verlegen. Er sagt, dass er genug von Drama, Streit und negativen Beiträgen hat.

Das geschieht zu einem sensiblen Zeitpunkt, da Cardano bereits eine schwierige Phase hinter sich hat. Der Kurs von ADA steht unter Druck, und auch innerhalb der Community gibt es viele Diskussionen über die Zukunft des Projekts.

Zusammengefasst

  • Charles Hoskinson möchte eine neue Chatgruppe für die Cardano-Community einrichten.

  • Er wird weiterhin Livestreams auf X senden, wo er rund 1 Million Follower hat.

  • Fragen an Hoskinson werden künftig nur noch über Discord beantwortet.

Cardano-Gründer will weg von X

Charles Hoskinson, der Gründer von Cardano, möchte die Community teilweise von X, der Plattform, die früher Twitter hieß, wegführen. In einem Beitrag schreibt er, dass an einem Plan für einen umfassenden Umzug zu Discord gearbeitet wird.

Discord ist eine Chatplattform, auf der Kryptogruppen häufig separate Kanäle nutzen. Laut Hoskinson soll der neue Ort positiver sein und besser moderiert werden.

Dort möchte er Raum für normale Gespräche über Cardano schaffen, ohne dass Diskussionen ständig in Streit und negative Beiträge ausarten. Seiner Ansicht nach passiert das auf X zu häufig.

Fragen künftig nur noch über Discord

Hoskinson verabschiedet sich nicht vollständig von X. Er sagt, dass er weiterhin Livestreams auf der Plattform senden wird, da er dort rund 1 Million Follower hat.

Allerdings ändert sich die Art und Weise, wie er Fragen beantwortet. Fragen aus der Community wird er künftig nur noch über den neuen Cardano-Discord und den bestehenden Midnight-Discord annehmen.

Midnight ist ein weiteres Projekt, an dem Hoskinson beteiligt ist. Durch die Verlagerung der Fragen zu Discord möchte er die Gespräche besser steuern und weniger von Diskussionen auf X abhängig sein.

Cardano bleibt unter Druck

Der Umzug kommt zu einem schwierigen Zeitpunkt für Cardano. Bereits Anfang dieses Monats legte Hoskinson nach viel Kritik und Streit innerhalb der Community eine Pause ein.

Auch der Kurs von ADA steht weiterhin stark unter Druck. Die Kryptowährung fiel kürzlich unter 17 Cent und verlor in den vergangenen 30 Tagen rund 30 Prozent an Wert.

Kurs von Cardano in den vergangenen 30 Tagen. Quelle: CoinGecko.
Kurs von Cardano in den vergangenen 30 Tagen. Quelle: CoinGecko.

Hinzu kamen weitere Rückschläge für Cardano. Die Analyseplattform TapTools stellte ihren Betrieb ein, und der Cardano Summit 2026 wurde nach einer Abstimmung innerhalb der Community abgesagt.

Deshalb geht es bei dieser Nachricht nicht nur um eine neue Chatgruppe. Sie zeigt auch, dass Cardano versucht, wieder mehr Ruhe rund um das Projekt herzustellen.