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Die Kryptowährung Cardano (ADA) ist möglicherweise stark überbewertet und läuft Gefahr, einen erheblichen Kursrückgang zu erleiden. Laut Analyst Ali Martinez wird der Preis vor allem durch Spekulation getrieben, während die tatsächliche Nutzung des Netzwerks hinter der von Konkurrenten zurückbleibt.
Kurz zusammengefasst
- Der Preis von Cardano basiert laut einem Analysten vor allem auf Spekulation und nicht auf echter Netzwerknutzung.
- Das Netzwerk weist relativ wenig Aktivität auf, und eine wichtige technische Unterstützungsmarke liegt bei 0,245 Dollar.
- Die langsame, vorsichtige Entwicklung von Cardano ist ein Nachteil im Wettbewerb.
Spekulation versus Realität
Der Kern der Analyse ist der große Unterschied zwischen der Marktkapitalisierung von Cardano und der Aktivität im Netzwerk. Martinez weist darauf hin, dass der Gesamtbetrag, der in den dezentralen Finanz-(DeFi)-Anwendungen von Cardano gebunden ist, nie die Marke von einer Milliarde Dollar überschritten hat.
Das ist nur ein Bruchteil dessen, was auf konkurrierenden Blockchains wie Ethereum festgelegt ist. Selbst neuere Netzwerke wie SUI sollen Cardano bei der Netzwerkaktivität bereits überholt haben. Das verstärkt den Eindruck, dass der Preis vor allem spekulativer Natur ist.
Kritisches Kursniveau und Risiken
Aus technischer Sicht liegt eine kritische Unterstützungszone bei rund 0,245 Dollar, so Martinez. Fällt der Kurs von Cardano dauerhaft unter dieses Niveau, kann das laut der Analyse einen erheblichen Rückgang auslösen. Derzeit bewegt sich der Preis um die 0,25 Dollar.
Martinez nennt mögliche Kursziele von 0,112 Dollar oder sogar 0,051 Dollar. Das würde einem Rückgang von 50 bis 80 Prozent gegenüber der aktuellen Unterstützungszone entsprechen.
Langsame Entwicklung als Nachteil
Ein wesentlicher Grund für die zurückbleibende Nutzung ist die Entwicklungsstrategie von Cardano. Das Projekt verfolgt einen akademischen, forschungsgetriebenen Ansatz, der viel Zeit in Anspruch nimmt. Obwohl das der Sicherheit zugutekommt, führt es zu einer langsamen Einführung neuer Funktionen.
Das Netzwerk wurde bereits 2017 gestartet, aber Smart Contracts, die für Anwendungen unverzichtbar sind, kamen erst 2021. In dieser Zeit haben Konkurrenten wie Solana und Ethereum ein deutlich größeres Netzwerk aufgebaut.
Der Analyst stellt fest, dass das Fehlen einer beliebten Anwendung in Kombination mit der langsamen Entwicklung ein großes Risiko für die aktuelle Marktkapitalisierung der Kryptowährung darstellt. Er findet daher deutliche Worte für das Netzwerk und nennt es „das nutzloseste Netzwerk auf dem Kryptomarkt“.
Neben den Aussagen von Martinez gibt es weitere grundlegende Bedenken gegenüber dem Netzwerk. So wurde vor dem Wochenende bekannt, dass große Anleger zig Millionen an Cardano verschoben hatten.
Das wird von vielen Analysten als Vorbote von Verkäufen gewertet, was einen negativen Effekt auf den Kurs haben kann – wenngleich das keine Garantie ist.
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