Jan-Eric Stehr Jan-Eric Stehr
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Zinssenkung im Dezember? Warum Bitcoin jetzt in den Fokus rückt

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Bitcoin unter Druck: JPMorgan sieht 2026 keine Zinssenkung

Foto: santima.studio/Shutterstock

Die nächste Zinsentscheidung der US-Notenbank (Federal Reserve) am 10. Dezember 2025 rückt näher – und mit ihr steigen die Hoffnungen auf frische Impulse für die Kryptomärkte. Laut dem CME FedWatch Tool rechnen aktuell 84,9 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte. Damit würde das Zielband von derzeit 3,75 bis 4,00 Prozent auf 3,50 bis 3,75 Prozent sinken. Besonders für risikobehaftete Anlagen wie Bitcoin (BTC) könnte das eine neue Dynamik entfalten.

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Warum Zinsen für Bitcoin eine Schlüsselrolle spielen

Die US-Leitzinsen sind ein maßgeblicher Faktor für die weltweite Kapitalverteilung. Sinkende Zinsen bedeuten: mehr Liquidität, geringere Finanzierungskosten und eine tendenziell höhere Risikobereitschaft. Davon profitieren in der Regel spekulative Assets – insbesondere Kryptowährungen wie BTC.

Historisch betrachtet haben Zinssenkungen häufig als Katalysator für Kursanstiege bei Bitcoin gewirkt, vor allem dann, wenn sie den Auftakt zu einem längerfristigen Lockerungszyklus markieren. Der Krypto-Sektor reagiert besonders sensibel auf makroökonomische Weichenstellungen, und genau das könnte jetzt bevorstehen.

Der Markt ist fast sicher: Senkung im Dezember

Mit Stichtag 28. November zeigt das FedWatch Tool eine ungewöhnlich klare Erwartungslage: 84,7 Prozent der Marktteilnehmer rechnen mit einer Zinssenkung. Zum Vergleich: Noch vor einem Monat lag die Wahrscheinlichkeit bei nur 5,5 Prozent. Die aktuellen Wahrscheinlichkeiten:

  • 3,50–3,75 % (Senkung): 84,7 %

  • 3,75–4,00 % (aktuell): 15,3 %

Wahrscheinlichkeiten für den Zielzinssatz bei der Fed-Sitzung am 10. Dezember 2025 – Quelle: FedWatch Tool

Diese Entwicklung zeigt einen signifikanten Stimmungsumschwung – und stärkt die Erwartung einer geldpolitischen Lockerung.

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Analyst Bitbull sieht Startsignal für Jahresendrally

Der Krypto-Analyst Bitbull schrieb auf X (ehemals Twitter):

„Ich bin überzeugt, dass wir am 10. Dezember eine tatsächliche Senkung erleben. Für mich wäre das ein starkes Signal für eine mögliche Jahresendrally.“

Er verweist auf den bekannten Mechanismus: niedrigere Zinsen führen zu einem Anstieg von Kapitalzuflüssen in risikoreiche Märkte. Bitcoin könnte davon in besonderem Maße profitieren – vorausgesetzt, die Erwartung wird nicht enttäuscht.

Was Anleger jetzt beachten sollten

Ob es zur erhofften Jahresendrally kommt, hängt von mehreren Faktoren ab – allen voran der Zinsentscheidung der Federal Reserve am 10. Dezember. Eine Senkung um 25 Basispunkte gilt als wahrscheinlich und ist weitgehend eingepreist. Kommt es jedoch anders, könnte das für kurzfristige Turbulenzen sorgen.

Auch die makroökonomischen Rahmenbedingungen spielen eine zentrale Rolle: Inflationszahlen, Arbeitsmarktdaten und Konsumindikatoren bestimmen mit, ob eine Zinssenkung als positives Wachstumssignal oder als Reaktion auf wirtschaftliche Schwäche gewertet wird.

Zusätzlich ist die Marktstimmung entscheidend. Ob Investoren nach dem Entscheid Kapital in risikobehaftete Anlagen wie Bitcoin (BTC) umschichten, hängt auch von Liquidität und Risikobereitschaft ab. Nachrichten aus dem Kryptosektor – etwa ETF-Zulassungen oder regulatorische Entscheidungen – könnten zusätzliche Dynamik bringen.

Klar ist: Der Markt ist vorpositioniert. Überraschungen bergen Risiken – aber auch Chancen für eine späte Jahresendrally.

Die Zeichen stehen auf Lockerung – und Bitcoin auf dem Sprung

Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Dezember ist hoch – und könnte der Startschuss für eine Jahresendrally bei Bitcoin sein. Auch wenn Unsicherheit bleibt, zeigt die Marktstimmung: Die Bühne für eine positive Wendung im Krypto-Jahr 2025 ist bereitet.

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Über den Autor:
Jan-Eric Stehr

Jan-Eric Stehr ist seit August 2023 Chief Editor bei Crypto Insiders. Davor übersetzte und lokalisierte er die Website ins Deutsche. Mit seinem Ingenieursabschluss (B.Sc.) in Prozessmanagement/Maschinenbau und beruflicher Erfahrung im Consulting, unterstützt er Unternehmen beim Einstieg in den deutschen Markt. Seine Leidenschaft für Kryptowährungen fand er 2020, als er in sie investierte, und durch seine freiberufliche Tätigkeit vertiefte er sich weiter in dieses Thema.

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