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Zeigt Bitcoin erneut Muster wie beim Crash 2014?

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Zeigt Bitcoin erneut Muster wie beim Crash 2014?

Foto: Lukas Heldak/Shutterstock

Der breite Kryptomarkt notiert im roten Bereich, und auch Bitcoin (BTC) muss starke Verluste hinnehmen. Und möglicherweise ist dies erst der Anfang. Analysten sehen nämlich Parallelen zu früheren Bärenmärkten.

Damals konnte sich Bitcoin in der ersten Phase noch relativ gut behaupten – der eigentliche Schmerz kam jedoch später. Die Frage steht im Raum: Steht Bitcoin erneut am Beginn einer größeren Korrektur?

Bitcoin zwischen Regulierungssignal und Konsolidierung
Bitcoin zwischen Regulierungssignal und Konsolidierung

Fällt BTC dieses Jahr auf 17.000 US-Dollar?

Seit dem Allzeithoch von über 126.000 US-Dollar im Oktober 2025 ist der Bitcoin-Kurs um rund 33 % gefallen. Das ist deutlich weniger als in früheren Marktzyklen. In den Jahren 2014, 2018 und 2022 lagen die Verluste in vergleichbaren Phasen zwischen 43 % und 66 %.

Die aktuellen Rückschläge wirken zwar heftig, doch auf dem Papier erscheint dieser Bärenmarkt bislang milder als seine Vorgänger.

Analysten warnen jedoch davor, sich von diesem Eindruck täuschen zu lassen. Auch in früheren Zyklen gab es Phasen relativer Ruhe, bevor es zu deutlichen Kurseinbrüchen kam.

Marktanalyst CryptoCon verglich mehrere Zyklen miteinander und erkannte ein auffälliges Muster: Während sich die Kursverläufe in der Frühphase unterschieden, näherten sie sich im späteren Verlauf deutlich an.

Laut seiner Analyse könnte ein Wendepunkt im September 2026 liegen. CryptoCon erwartet, dass Bitcoin dann bei etwa 35.000 US-Dollar notieren wird – jenem Niveau, bei dem in früheren Zyklen der letzte starke Kursrutsch begann.

Demnach könnte Bitcoin noch deutlich weiter fallen. Sollte sich dieses Szenario wiederholen, könnte der Tiefpunkt zwischen Oktober und November 2026 erreicht werden – in einer Spanne zwischen 28.000 und 17.000 US-Dollar.

Dieses Zeitfenster würde auch zur bekannten Vierjahres-Zyklus-Theorie passen, die ein zyklisches Tief gegen Ende 2026 oder Anfang 2027 prognostiziert.

Volatilität bei Bitcoin erwartet

Kurzfristig bleibt der Markt nervös. Bitcoin wird derzeit um die 84.000 US-Dollar gehandelt, mit einem täglichen Handelsvolumen in Milliardenhöhe. In den letzten Tagen war die Volatilität besonders hoch – auch aufgrund der Zinsentscheidung der US-Notenbank.

Diese führte zu massiven Liquidationen: Über 120.000 Trader wurden aus ihren Positionen gedrängt, was zu Verlusten in Höhe von rund 350 Millionen US-Dollar führte.

Die Meinungen unter Analysten gehen auseinander. Einige erwarten bereits kurzfristig eine starke Korrektur. So schrieb der Analyst Chiefy:

„Wenn der Vierjahreszyklus weiterhin gilt, fällt Bitcoin im Februar auf 30.000 Dollar.“

Andere wiederum stützen sich auf On-Chain-Daten. Die Binance Reserve Cost liegt derzeit bei rund 62.000 US-Dollar – ein Kursniveau, das in früheren Bärenmärkten häufig als Boden diente.

Gleichzeitig zeigen Langzeitinvestoren erneut Akkumulation, und der realisierte Wert erreicht neue Höchststände. Laut CryptosRus deutet dies nicht auf eine Marktspitze hin, sondern vielmehr auf eine Phase der Konsolidierung.

Damit bewegt sich der Markt derzeit zwischen vorsichtigem Optimismus und warnenden Parallelen zur Vergangenheit.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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