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XRP (XRP) hat in nur sechs Tagen rund dreißig Prozent zugelegt, während Bitcoin (BTC) sich der Marke von 95.000 US-Dollar nähert. Zum Jahresauftakt 2026 präsentieren sich Krypto- und Aktienmärkte freundlich. Dennoch warnt Marktanalyst Oliver Michel vor verfrühter Euphorie: Erst klare technische Ausbrüche könnten eine nachhaltige Rally begründen – ansonsten drohe ein Rückschlag.
Krypto-Märkte starten stark ins Jahr 2026
Bitcoin verzeichnete sechs grüne Tage in Folge und bewegt sich aktuell in einer Spanne zwischen 88.000 und 96.000 US-Dollar. Die wichtige Widerstandszone bei 94.500 bis 95.000 US-Dollar wurde bislang nicht signifikant überwunden.

Charttechnisch bleibt der Wochenverlauf konstruktiv: Höhere Hochs und höhere Tiefs deuten auf einen intakten Aufwärtstrend hin. Auf Monatsbasis jedoch mahnt Michel zur Vorsicht:
„Das vierte Quartal 2025 war eines der schwächsten der Bitcoin-Geschichte, und der MACD auf Monatsbasis zeigt weiter Schwäche“, so der Analyst.
Der MACD misst die Dynamik eines Trends – bleibt er negativ, spricht das gegen eine nachhaltige Aufwärtsbewegung.
XRP im Fokus: 30 % Rally, aber entscheidende Hürde voraus
Der XRP-Kurs hat binnen einer Woche rund dreißig Prozent an Wert gewonnen und pendelte zuletzt zwischen 2,30 und 2,40 US-Dollar. Doch die zentrale Widerstandszone bei 2,50 bis 2,70 US-Dollar bleibt laut Michel entscheidend: „Erst ein klarer Ausbruch darüber würde die Bewegung validieren.“

Ein möglicher Kurstreiber: ETF-Zuflüsse. Spot-ETFs auf XRP verzeichnen weiterhin tägliche Nettozuflüsse – bislang ohne Abfluss-Tage. Dieses Nachfrageplus verknappt das verfügbare Angebot. In der Folge hat XRP zwischenzeitlich wieder Binance Coin (BNB) bei der Marktkapitalisierung überholt.
Makro-Umfeld stützt Risiko-Assets – mit Fragezeichen
Neue Konjunkturdaten aus den USA erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen. Der ISM-Einkaufsmanagerindex lag im Dezember mit 47,9 unter den Erwartungen – ein Wert unter 50 signalisiert Schrumpfung.
Die US-Notenbank bleibt vor allem auf den Arbeitsmarkt fokussiert. Frühestens im April 2026 wird aktuell mit einer ersten Zinssenkung gerechnet. Kommende Arbeitsmarktdaten wie Non-Farm Payrolls oder die Arbeitslosenquote könnten den Druck auf die Fed erhöhen, schneller zu handeln.
Altcoins zwischen Hoffnung und Stillstand
Ethereum (ETH) konnte zwar die Marke von 3.000 US-Dollar zurückerobern, bleibt jedoch in einer seit über zwei Jahren bestehenden Seitwärtsrange. Ein nachhaltiger Trendwechsel erfordert laut Michel den Bruch der letzten Lower Lows sowie eine Rückeroberung zentraler Retracement-Niveaus.
Ein möglicher Impulsgeber: Der in den USA diskutierte Clarity Act. Sollte dieser verabschiedet werden, könnte laut Michel institutionelle Nachfrage massiv zunehmen – spekulative Kursziele von 7.000 bis 9.000 US-Dollar machen bereits die Runde.
Entscheidungsphase für Bitcoin und XRP
Der Jahresstart 2026 macht Hoffnung auf eine Krypto-Rally – doch noch fehlen die entscheidenden technischen Signale. Bitcoin und XRP stehen an markanten Widerständen, die es zu überwinden gilt. Makroökonomisch bleibt die US-Zinspolitik der wichtigste Taktgeber. Ob der Markt vor einer Fortsetzung der Hausse oder einer bloßen Zwischenerholung steht, dürfte sich im Verlauf des ersten Quartals zeigen.
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