Gino Presti Gino Presti
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WSJ: ‚1,5 Mrd. über Binance nach Iran‘ – Börse dementiert

Irans Bitcoin-Mining: Risiko oder Stresstest?

Foto: OnePixelStudio/Shutterstock

Die Justiz untersucht, ob Iran die weltgrößte Kryptobörse Binance genutzt hat, um Sanktionen zu umgehen, berichtet das The Wall Street Journal. Demnach sollen eineinhalb Milliarden Euro an sanktionierte Krypto-Adressen geflossen sein. Binance soll interne Untersuchungen zu den Geldflüssen eingestellt und Mitarbeiter entlassen haben, die Alarm geschlagen hatten. Binance dementiert und hat eine Klage wegen Verleumdung eingereicht. Lies weiter unten mehr.

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Justizielle Untersuchung gegen Binance

Etwa 1,5 Milliarden Euro in Krypto flossen über Binance an terroristische Gruppen im Iran, schreibt The Wall Street Journal. Die Justiz hat eine Untersuchung der Geldflüsse eingeleitet, aber laut der Zeitung ist unklar, ob die Behörden prüfen, ob Binance sich fehlverhalten hat, oder ob sich die Untersuchung nur auf bestimmte Nutzer der Kryptobörse konzentriert.

Laut der Zeitung stießen Binance-Mitarbeiter auf die Transaktionen zu den sanktionierten iranischen Adressen, aber die Kryptobörse soll die interne Untersuchung daraufhin eingestellt und die Mitarbeiter entlassen haben. Die Zeitung deutet an, dass möglicherweise etwas nicht stimmt.

Binance: „Unwahr“

Das sei falsch, reagierte Binance per Blogpost. Laut der Kryptobörse reißt The Wall Street Journal die Geschichte aus dem Zusammenhang und verbreitet Unwahrheiten.

Binance habe keine Transaktionen von oder zu sanktionierten Krypto-Adressen durchgeführt, erklärt die Börse. Nachdem die Krypto von der Börse abgehoben wurde, sei das Geld zunächst an eine Vielzahl anderer Krypto-Adressen gesendet worden, bevor es auf iranischen Krypto-Adressen landete. Als dies bekannt wurde, seien die betroffenen Nutzerkonten sofort gesperrt und die Behörden informiert worden, so Binance.

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Lediglich 126,1 Millionen Dollar

Zudem seien vom Gesamtbetrag lediglich 126,1 Millionen Dollar auf iranischen Krypto-Adressen gelandet. Der Rest des Geldes floss an Krypto-Adressen, die bislang nicht auf der Schwarzen Liste stehen.

Binance bestreitet außerdem, interne Untersuchungen eingestellt oder Mitarbeiter entlassen zu haben, die die Angelegenheit untersuchten. Laut der Kryptobörse sind die Mitarbeiter aus anderen Gründen ausgeschieden und die Untersuchung läuft noch.

Klage wegen Verleumdung

Binance hat nun eine Klage gegen The Wall Street Journal wegen Verleumdung eingereicht. Laut der Kryptobörse wiederholt The Wall Street Journal immer wieder dieselben Unwahrheiten, und die Börse fordert daher Entschädigung für den Reputationsschaden.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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