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Der Kryptomarkt befindet sich weiterhin in gedrückter Stimmung. Frühere Hoffnungen verflogen, nachdem bekannt wurde, dass die US-Zentralbank den Leitzins unverändert lässt.
Bitcoin (BTC) konnte nicht ausbrechen, und die meisten Kurse befinden sich im roten Bereich. Nur wenige Kryptowährungen konnten sich dem Abwärtstrend entziehen und Kursgewinne verzeichnen.
Lesen Sie unten, welche Coins betroffen sind und was aktuell am Kryptomarkt passiert.
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US-Leitzins bleibt unverändert – Bitcoin-Ausbruch scheitert
Bitcoin scheiterte erneut daran, den Widerstand im Bereich von 90.000 bis 91.000 US-Dollar zu durchbrechen. Ein neuer Versuch, aus dem Abwärtstrend auszubrechen, schlug gestern fehl, nachdem die US-Zentralbank verkündete, den Leitzins vorerst nicht zu senken.
Der Markt hatte auf eine Zinssenkung gehofft, da diese in der Regel kursfördernd wirkt.
Im Verlauf des Abends fiel Bitcoin um 3 % von 90.370 auf 87.650 US-Dollar. Die Enttäuschung erfasste den gesamten Kryptomarkt – die meisten Coins verzeichneten leichte Verluste.
Die gesamte Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen fiel um 10 Milliarden US-Dollar und liegt nun knapp über 3,1 Billionen.

Diese Coins stiegen trotz negativer Marktstimmung
Nur wenige Kryptowährungen konnten im Plus schließen. Besonders Worldcoin (WLD) rückte in den Fokus – mit einem Anstieg von 40 %, ausgelöst durch Gerüchte über ein neues soziales Netzwerk, das die Identitätslösungen der Kryptowährung nutzen soll.
Nach dem kurzen Kurssprung kam es allerdings zu einer fast ebenso starken Korrektur. Aktuell liegt Worldcoin noch rund 5 % über dem Vortagesniveau.

Weitere Coins wie MemeCore (M), HTX DAO und Tron konnten ebenfalls leicht zulegen – jeweils zwischen 1 % und 1,5 %.
Der größte Verlierer des Tages war RIVER. Nach einer spektakulären Rallye von 1.800 % in den vergangenen Wochen befindet sich der Coin nun in einer anhaltenden Korrekturphase. Auch Pump.fun (PUMP), Zcash (ZEC) und Mantle (MNT) verloren rund 7 %.
Makroökonomische Faktoren im Fokus
Eine Trendumkehr am Kryptomarkt scheint derzeit vor allem von makroökonomischen Faktoren abhängig zu sein. Neben der US-Zinspolitik wirkt auch die anhaltende Unsicherheit über mögliche neue Handelskonflikte belastend.
Zusätzlich sorgt eine neue Ankündigung des US-Finanzministers für Unruhe: Er kündigte an, eine starke-Dollar-Politik verfolgen zu wollen – was sich möglicherweise negativ auf den Kryptomarkt auswirkt.
Zudem stehlen derzeit Gold und Silber die Show. Beide Edelmetalle erreichen weiterhin neue Rekordstände, was dazu führt, dass viele Investoren der Kryptobranche vorerst den Rücken kehren.
Einige Marktbeobachter spekulieren jedoch, dass sich der Kryptomarkt erst dann erholen wird, wenn Gold und Silber abkühlen – und Kapitalgewinne aus diesen Märkten wieder in Kryptowährungen fließen könnten.
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