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Warum der Bitcoin-Kurs bei aktuellen Preisen besonders stark schwanken kann

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Bitcoin bei 91.000 USD: Zwischen Konsolidierung und Ausbruch

Foto: Sodel Vladyslav/Shutterstock

Bitcoin (BTC) steht vor einer Phase erhöhter Volatilität. Der Kurs bewegte sich kürzlich innerhalb der Preisspanne von 70.000 bis 82.000 US-Dollar – begleitet von heftigen Kursschwankungen. Es ist gut möglich, dass in dieser Zone noch weitere Bewegungen folgen.

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Große „Supply Gap“ rund um aktuellen BTC-Kurs

Der Grund für die erwartete Volatilität liegt in der sogenannten niedrigen Supply Gap im aktuellen Preisbereich. Das geht deutlich aus einer Analyse des Blockchain-Analyseunternehmens Glassnode hervor.

Der verwendete Indikator ist die URPD-Grafik (UTXO Realized Price Distribution). UTXO steht für Unspent Transaction Output, also Bitcoin-Beträge, die erhalten, aber noch nicht ausgegeben wurden.

Die URPD-Grafik zeigt, zu welchem Preis diese UTXOs zuletzt bewegt wurden. Das gibt Aufschluss darüber, wie viele BTC in bestimmten Preiszonen gekauft oder verkauft wurden – und hilft, potenzielle Unterstützungs- oder Widerstandszonen zu erkennen.

In der Grafik fällt besonders auf, dass im Bereich zwischen 70.000 und 80.000 $ nur wenig Handelsaktivität stattgefunden hat – markiert durch ein hervorgehobenes Rechteck.

Warum wurden in dieser Zone so wenige Bitcoin gekauft?

Im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahl 2024, bei der Trump als Kandidat antrat, stieg der Bitcoin-Kurs rasch von 70.000 auf 80.000 $. Der Markt rauschte förmlich durch diese Spanne – es blieb kaum Zeit für umfangreiche Handelsaktivität.

In der Folge gibt es in diesem Bereich wenige UTXOs – also wenig historische Kaufaktivität. Dies führt zu einer sogenannten Supply Gap.

Was bedeutet das? In Preiszonen mit geringer historischer Handelsaktivität fehlt es an starken Unterstützungs- oder Widerstandsniveaus. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit für plötzliche, starke Kursbewegungen, sobald der Bitcoin-Kurs diese Zone erneut durchläuft.

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Unterstützungszone bei 65.000 $

Aktuell liegen rund 25 % aller im Umlauf befindlichen Bitcoins „unter Wasser“ – das heißt, sie wurden zu einem höheren Preis gekauft als derzeit gehandelt wird. Laut URPD-Daten ist bei rund 65.000 $ eine deutlich höhere Konzentration an Käufen zu erkennen. Diese Zone könnte bei weiteren Kursrückgängen als Unterstützung dienen.

Der jüngste Kursrückgang hat viele kurzfristige Anleger dazu veranlasst, ihre Positionen zu verkaufen, was zusätzlichen Verkaufsdruck erzeugt hat. Kombiniert mit einer negativen Marktstimmung – unter anderem sichtbar im Rückgang des Fear and Greed Index – bleibt das Potenzial für weitere Volatilität bestehen.

Dennoch könnte sich das Stimmungsbild schnell drehen: Präsident Trump kündigte gestern an, neue Importzölle um 90 Tage zu verschieben – was zu einer Erholung auf den Finanzmärkten führte, auch bei Kryptowährungen.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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