Gino Presti Gino Presti
3 min. Lesedauer

Warnung: Gefährliche Krypto-Malware infiltriert App-Stores

icon-bitcoin
Bitcoin Nachri…
Die verschiedenen Apps des Unternehmens Meta_ Whatsapp, Instagram, Facebook und Messenger. Die Logos der Apps sind auf einem Iphone

Foto: miss.cabul/Shutterstock

Kaspersky hat neue Malware entdeckt, die Nutzer von mobilen Apps unter iOS und Android angreift. Was macht diese neue Malware und wie schützt du dich davor?

Bitcoin und Kryptomarkt erholen sich kräftig – heute wird entscheidend
Bitcoin und Kryptomarkt erholen sich kräftig – heute wird entscheidend

Was macht SparkKitty-Malware?

Forscher von Kaspersky haben die SparkKitty-Spyware bereits im Januar 2025 entdeckt. Diese schädliche Software wird nicht nur über den Google Play Store und den App Store, sondern auch über inoffizielle Quellen verbreitet.

Sie ist der Nachfolger von SparkCat, einer anderen Art von Spyware, die es gezielt auf Krypto-Wallets abgesehen hatte. Auch diese wurde von Kaspersky bereits entdeckt und neutralisiert.

SparkKitty erstellt einen Screenshot deines Geräts, sobald du eine Seed Phrase eingibst, zum Beispiel wenn du eine Wallet einrichtest, bei der du im Besitz der Private Keys bist, wie etwa der Exodus Wallet. Sobald die Malware erkennt, dass du eine Seed Phrase eintippst, nutzt sie optische Erkennungstechnologie und macht eine Bildschirmaufnahme.

Eine Seed Phrase ist eine Abfolge von zwölf oder vierundzwanzig einfachen Wörtern, meistens auf Englisch, die die Software erkennen kann, weil sie keinen sinnvollen Satz bilden. Wenn du zum Beispiel folgende Wörter eingibst: „hand close right move paper rock stone bell jaw win never shoe“, erkennt das Programm dies als mögliche Seed Phrase und erstellt einen Screenshot, auf dem alle Wörter sichtbar sind.

Wie gelangen Angreifer an deine Seed Phrase?

Nutzt du iOS, tarnt SparkKitty die Daten als legitime Bibliotheken oder verwirrt dich mit scheinbar harmlosen Dateien. Über diese Wege gelangen die Bildschirmaufnahmen zu den Angreifern.

Diese Spyware kann auch als Bewerbungsformular daherkommen, in das du alle möglichen Informationen eingeben sollst, die von nordkoreanischen Hackern zusammengestellt wurden. Irgendwann wirst du gebeten, Nvidia-Software zu installieren, und dann beginnt ihr schädliches Vorgehen.

Bei der Nutzung von Android versucht diese Spyware, alle Bilder auf deinem Smartphone zu stehlen. Es gibt jedoch auch noch intelligentere Varianten, die auf optische Zeichenerkennung von Zahlen, Buchstaben und Symbolen setzen, die sensible Informationen wie eine Seed Phrase, deine Ausweisdaten oder andere wichtige persönliche Daten enthalten.

SparkKitty ist deutlich gefährlicher als SparkCat, denn es können nicht nur deine Seed Phrase, sondern auch andere sensible finanzielle und persönliche Informationen erbeutet werden. Achte deshalb besonders darauf, ob Angreifer eventuell mit deinen Bildern aus der „Galerie“ auf deinem Handy gezielt einen Angriff auf deine Krypto starten und sie stehlen können.

US-Regierung hat beschlagnahmte Bitcoin nicht verkauft
US-Regierung hat beschlagnahmte Bitcoin nicht verkauft

Wie landet die Software auf deinem Handy?

Betrüger stehlen Firmenzertifikate, sodass schädliche Apps ohne Zustimmung des App Store installiert werden können. Dies ist bereits eine gängige Masche, zum Beispiel bei illegalen Online-Casinos oder nicht autorisierten Softwaremodifikationen.

Es gibt eine App im Google Play Store, die bereits mehr als zehntausendmal heruntergeladen wurde, bei der es so wirkt, als befindest du dich in einer offiziellen Krypto-Börsen-Umgebung. Diese App wurde mittlerweile entfernt, ist jedoch noch auf vielen Handys installiert.

Außerdem existieren Webanwendungen, die über Betrügerplattformen Ponzi-Systeme auf beliebten Social-Media-Plattformen anpreisen. Wenn du darauf klickst, wirst du aufgefordert, bestimmte Software herunterzuladen. Wenn du zustimmst, hast du ein Programm auf deinem Handy, das JPEG- und PNG-Bilder scannen und Screenshots mit erkannten Texten finden kann. Diese werden dann direkt an die Angreifer übermittelt.

Diesen Artikel teilen
  • Share on Twitter
  • Share on Telegram
  • Share on Facebook
Autor:
Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

Gerade eingetroffen
Trending
Bitcoin auf 2,5 Mio. € oder sogar 45 Mio. €, sagt Vermögensverwalter
Der Bitcoin-Zyklus ist vorbei und alte Regeln gelten nicht mehr
  • 16/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Le bitcoin flambe en Iran après l’effondrement de la monnaie nationale : que se passe-t-il ?
Bitcoin steigt in Iran durch abgestürzte Währung stark an
  • 14/01/2026
  • 4 Min. Lesedauer
Bitcoin-Rally durch echte Käufe – 100.000 Dollar in Sicht
Bitcoin-Rally durch echte Käufe – 100.000 Dollar in Sicht
  • 14/01/2026
  • 3 Min. Lesedauer
XRP erholt sich, doch der Härtetest steht noch aus
XRP erholt sich, doch der Härtetest steht noch aus
  • 14/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Treue Anleger kaufen massiv XRP nach jüngstem Kursrückgang
Treue Anleger kaufen massiv XRP nach jüngstem Kursrückgang
  • 14/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Trending Bitcoin Nachrichten

Bitcoin auf 2,5 Mio. € oder sogar 45 Mio. €, sagt Vermögensverwalter
Der Bitcoin-Zyklus ist vorbei und alte Regeln gelten nicht mehr
  • 16/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Ethereum-Gründer kritisiert eigene Münze: „Ernster Rückschritt“
Warum Ethereum-Gründer Vitalik Buterin zum Widerstand aufruft
  • 15/01/2026
  • 3 Min. Lesedauer
Bitcoin en Iran grimpe soudain à des milliards sous l’effet de l’hyperinflation
Untersucht: Bitcoin im Iran plötzlich Milliarden wert durch Hyperinflation
  • 15/01/2026
  • 3 Min. Lesedauer

Wissensbasis

Wissensbasis

Wissensbasis