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Vorübergehendes Blutbad für den Bitcoin-Kurs: Angst regiert

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Bitcoin Nachri…
Socialmedia-Seite Friend.tech stürzt ab

Foto: Don Huan/Shutterstock

Die Kryptowelt ist in Aufruhr nach dem Ausbruch eines neuen Handelskriegs zwischen den Vereinigten Staaten und China. Innerhalb eines Tages stürzte der Markt um Dutzende Milliarden Dollar ab und das Sentiment auf dem Markt schlug von purer Gier in Angst um. Laut Analysten ist der Effekt der Maßnahmen von Präsident Donald Trump vergleichbar mit den Schockwellen von Anfang dieses Jahres, als der Handel

Bitcoin und der Kryptomarkt crashen

China kündigte an, dass es ab dem 1. November 2025 Exportbeschränkungen auf nahezu alle Produkte einführt – sogar auf einige, die nicht im Land produziert werden. Die Vereinigten Staaten reagierten direkt mit einem Importzoll von hundert Prozent auf chinesische Waren und mit strengeren Exportkontrollen auf entscheidende Software und Technologie. Laut Washington ist der chinesische Schritt „beispiellos im internationalen Handel“.

Die Auswirkung war direkt spürbar. Innerhalb weniger Stunden sank der Kurs von Bitcoin von über 112.000 Dollar auf etwa 102.000 Dollar. Damit verdampfte in kurzer Zeit Hunderte Milliarden an gesamter Marktkapitalisierung, während Altcoins noch härter getroffen wurden. Händler sprechen von einem „Blutbad“ am Freitag, bei dem der Wert offener Handelspositionen massenhaft liquidiert wurde (automatisch mit 100 Prozent Verlust geschlossen). Laut Daten von Coinglass ging es um einen Betrag von über 19 Milliarden Dollar an Long- und Shortpositionen.

Auch der sogenannte Crypto Fear & Greed Index – ein beliebter Gradmesser für Marktsentiment – stürzte von „Greed“ (64 Punkte) auf „Fear“ (27 Punkte) ab. Das ist das niedrigste Niveau seit fast sechs Monaten. Der letzte Moment, als Anleger so ängstlich waren, war im April 2025, als Bitcoin bei etwa 80.000 Dollar notierte.

Analysten sehen gerade Kaufsignal

Dennoch bedeutet die plötzliche Angst nicht, dass der Markt verloren ist. Laut Andre Dragosch, Leiter der Forschung bei Bitwise Europe, generierte ihr interner Sentimentindex gerade „ein starkes konträres Kaufsignal„. In der Vergangenheit bildeten ähnliche Dips oft den Startpunkt neuer Anstiege. Analysten weisen darauf hin, dass die Korrektur hauptsächlich durch Panikverkäufe auf kurze Sicht verursacht wird, während fundamentale Faktoren – wie die zunehmende Nachfrage nach Bitcoin-Börsenfonds und die Knappheit des Angebots – unverändert positiv bleiben.

Darüber hinaus weist das Forschungsbüro Santiment darauf hin, dass der aktuelle Rekordpreis von 125.000 Dollar kaum Euphorie in den sozialen Medien verursachte. Laut Analyst Brian Quinlivan ist das „nicht mit früheren Höchstständen zu vergleichen“ und zeigt dies, dass der Markt weniger von Hype getrieben ist als in vorherigen Bullruns. Das kann bedeuten, dass der aktuelle Rückgang eher eine gesunde Abkühlung ist als der Beginn eines langanhaltenden Abwärtstrends.

Wirtschaftliche Unsicherheit durch Trump

Der Handelskrieg hat die weltweite Wirtschaft auf Hochtouren gebracht, mit möglichen Folgen für entscheidende Technologie- und Chipmärkte. Da ein großer Teil der Mining-Hardware aus China kommt, kann auch die Produktion von Ausrüstung für Bitcoin-Miner betroffen sein. Höhere Kosten und Lieferprobleme können den Kurs digitaler Währungen indirekt weiter beeinflussen.

Dennoch denken viele Marktkenner, dass die aktuelle Panik übertrieben ist. Der Kryptomarkt hat früher geopolitische Stürme überstanden und konnte sich oft überraschend schnell erholen. Ob das jetzt erneut gelingt, hängt davon ab, wie heftig der Handelsstreit zwischen China und den USA eskaliert – und ob Anleger den Mut haben einzusteigen, wenn der Rest des Marktes in Angst verharrt.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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