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Von ‚Uptober‘ zu ‚Octobear‘: Bitcoin steht unter Druck vor einem wichtigen Tag

EZB-Zinsentscheidung und US-Daten könnten BTC beeinflussen

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Foto: ilolab/Shutterstock

Bitcoin (BTC) stieg in der vergangenen Woche auf 66.000 Dollar, erlebte jedoch einen dramatischen Start in den Oktober, trotz der enormen Erwartungen für diesen Monat.

Der Kurs fiel von 66.000 auf 60.000 Dollar, und die Stimmung drehte sich schnell von „Uptober“ zu „Octobear“. Am kommenden Donnerstag steht ein wichtiger Tag bevor.

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Warum ist der Donnerstag wichtig für Bitcoin?

Am Donnerstag, dem 10. Oktober, werden eine Reihe von makroökonomischen Daten veröffentlicht. Zunächst steht eine Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) auf dem Programm. Es wird erwartet, dass die EZB den Leitzins erneut senken wird.

Die Inflation in der Eurozone sinkt rapide, während die schwächelnde Wirtschaft möglicherweise Eingriffe der Zentralbank erfordert. So ist der Verbraucherpreisindex (VPI) in Deutschland unter 2 % gefallen.

Hohe Inflation ist problematisch, aber auch eine Inflationsrate unter 2 % bereitet vielen Ökonomen Sorgen.

Neben der EZB-Sitzung stehen auch wichtige makroökonomische Daten aus den USA an. Dazu gehören die Einzelhandelsumsätze und die wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenunterstützung.

Beides sind wichtige Indikatoren für den Zustand der Wirtschaft, die stabil bleiben muss, damit Bitcoin seine Hausse fortsetzen kann.

Positive Daten sind gut für Bitcoin

Positive Daten am Donnerstag sind gut für Bitcoin, da Rezessionen und Hausse-Märkte nicht gut zusammenpassen. Der Beschäftigungsbericht der vergangenen Woche zeigte ein höheres Wachstum als erwartet und eine geringere Arbeitslosigkeit, wodurch die Angst vor einer Rezession weiter abnahm.

Die jüngsten Wirtschaftsdaten waren so stark, dass laut dem Terminmarkt die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung um 0,50 % vollständig verschwunden ist.

Erwartungen für die Zinssitzung am 7. November. Quelle: CME Group

Derzeit erwartet 2,6 % des Marktes, dass die Zinssätze sogar unverändert bleiben. Dies ist bemerkenswert, da die Marktteilnehmer noch in der vergangenen Woche eine Wahrscheinlichkeit von 0 % dafür einräumten. Damals lag die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung um 0,50 % bei 53,3 %. Dies zeigt, wie schnell sich die Markterwartungen ändern können.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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