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Von „America First“ zum Interventionisten: Trumps Kurswechsel

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Von „America First“ zum Interventionisten: Trumps Kurswechsel

Foto: mark reinstein/Shutterstock

Donald Trump profilierte sich jahrelang als Gegner ausländischer Abenteuer. Während seiner Wahlkampagnen kritisierte er Vorgänger wie George W. Bush und Joe Biden für langwierige Kriege und chaotische Interventionen. Doch diese Zurückhaltung scheint in seiner zweiten Amtszeit weit entfernt.

In den vergangenen zwölf Monaten war das Pentagon aktiver als während nahezu seiner gesamten ersten Präsidentschaft.

Trump greift an mehreren Schauplätzen ein. Quelle: Financial Times
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Mehr militärische Aktionen als zuvor

Während Trump in seiner ersten Amtszeit vor allem auf begrenzte Luftangriffe mit klar definiertem Ziel setzte, zeigt sich nun ein breiterer Einsatz militärischer Macht.

So führten die USA gezielte Operationen gegen IS-Ziele im Irak, in Syrien und Nigeria durch, starteten eine Kampagne gegen mutmaßliche Drogenschmuggelrouten in Lateinamerika und bauten in mehreren Regionen eine erhebliche maritime Präsenz auf.

Der einschneidendste Schritt ist jedoch „Operation Epic Fury“: eine offene Kampagne gegen das iranische Regime. Bereits am ersten Tag gemeinsamer amerikanischer und israelischer Luftangriffe kamen auch hochrangige iranische Funktionäre ums Leben.

Trump erklärte, die Operation werde „so lange wie nötig“ fortgesetzt.

Was hat sich verändert?

Während seiner ersten Amtszeit galt Trump als zurückhaltend in Bezug auf großangelegte Militäreinsätze. Er setzte vor allem auf schnelle, gezielte Aktionen, wie die Tötung des iranischen Generals Qassem Soleimani im Jahr 2020.

Diese Operation führte zu einer begrenzten iranischen Vergeltungsreaktion ohne amerikanische Opfer. Nach Ansicht einiger ehemaliger Regierungsmitglieder gab dies Trump das Vertrauen, dass militärische Machtdemonstrationen politisch vorteilhaft sein können.

In seiner zweiten Amtszeit scheint diese Hemmschwelle niedriger zu liegen.

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Schnelle Siege, keine langwierigen Kriege?

Trump stellt seine Interventionen als schnelle, chirurgische Operationen dar, die mit einem klaren Sieg enden. Das deutlichste Beispiel war die Aktion in Venezuela, bei der Nicolás Maduro festgenommen wurde.

Doch der Iran scheint ein anderes Szenario zu sein. Teheran reagierte diesmal mit Hunderten Drohnen und Raketen. Obwohl die meisten abgefangen wurden, gab es amerikanische Opfer. Dennoch betonen republikanische Politiker, dass keine Pläne für einen großangelegten Bodenkrieg bestehen.

Spannungen mit der eigenen Strategie

Auffällig ist, dass dieser Kurs nicht vollständig mit der jüngsten US-Verteidigungsstrategie übereinstimmt, in der betont wird, dass sich die USA weniger durch Interventionen und Regimewechsel ablenken lassen sollten.

Zudem drohte Trump sogar mit militärischem Druck gegenüber Verbündeten, etwa Dänemark im Zusammenhang mit der Diskussion um Grönland.

Im Vorfeld des Angriffs auf den Iran schienen diplomatische Gespräche noch im Gange zu sein. Dennoch entschied sich Trump letztlich für militärisches Handeln.

Experten weisen darauf hin, dass Trump in seiner ersten Amtszeit mit der Zeit vorsichtiger wurde, während in seiner zweiten Amtszeit eher das Gegenteil zu beobachten ist.

Die kommenden Monate werden zeigen, ob diese Strategie zu schnellen politischen Erfolgen führt oder zu einer längerfristigen Verwicklung als ursprünglich beabsichtigt.

Für Bitcoin (BTC) wirkt sich die Unruhe vorerst negativ aus. Dies scheint insbesondere auf die starke Entwicklung von Gold zurückzuführen zu sein, das derzeit als sicherer Hafen im Fokus steht.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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