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Der amerikanische Vermögensverwalter ARK Invest erwartet ein enormes Wachstum für den Kryptomarkt. In einem neuen Bericht prognostiziert das Unternehmen von Topmanagerin Cathie Wood, dass der Gesamtwert aller Kryptowährungen bis 2030 auf 28 Billionen Dollar steigen kann.
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Kurz zusammengefasst
- ARK Invest erwartet, dass der Kryptomarkt im Jahr 2030 einen Wert von 28 Billionen Dollar hat, ein jährliches Wachstum von 61 Prozent.
- Laut der Prognose kann der Preis für einen Bitcoin dadurch auf fast 1 Million Dollar steigen.
- Das Wachstum kommt vor allem dadurch zustande, dass große Unternehmen einsteigen und neue Finanzanwendungen hinzukommen.
Bitcoin als Motor des Marktes
Bitcoin spielt die Hauptrolle in dieser Prognose. ARK Invest erwartet, dass die bekannteste Kryptowährung 70 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung ausmacht. Bei einer geschätzten Menge von 20,5 Millionen Bitcoins im Jahr 2030 kann der Preis pro Stück auf zwischen 950.000 und 1 Million Dollar steigen.
Auch andere Kryptoplattformen wie Ethereum und Solana werden laut dem Bericht deutlich wachsen. Die Analysten erwarten ein jährliches Wachstum von 54 Prozent für diese Smart Contract-Plattformen, was zu einer Marktkapitalisierung von 6 Billionen Dollar führen würde.
Warum würde der Markt so stark wachsen?
Der Optimismus basiert vor allem auf der wachsenden Akzeptanz von Bitcoin durch große Unternehmen und institutionelle Anleger. Laut ARK Invest wird Bitcoin „erwachsen als Anführer einer neuen Anlagekategorie“. Immer mehr große Akteure fügen die Münze ihrem Portfolio hinzu.
Auch neue Technologien wie dezentrale Finanzen (DeFi), Stablecoins und die Digitalisierung von Vermögenswerten tragen zum Wachstum bei. Als Beispiel nennt der Bericht die Zunahme der Anzahl von Bitcoins in den Händen börsennotierter Fonds (ETFs) und Unternehmen, die von 8,7 auf 12 Prozent des Gesamtbestands stieg.
Bitcoin im Vergleich zu Gold
Topmanagerin Cathie Wood verglich Bitcoin bereits früher mit Gold. Sie bevorzugt die Kryptowährung, weil die Ausgabe neuer Bitcoins nach einem festen Schema verlangsamt wird. Die Zunahme der Bitcoin-Menge sinkt voraussichtlich auf 0,41 Prozent in zwei Jahren, während der Goldbestand jährlich um circa 1,8 Prozent wächst.
Eine steigende Nachfrage hat dadurch laut Wood einen größeren Effekt auf den Bitcoin-Kurs als auf den Goldpreis. Trotz ihrer Präferenz betont sie aber die Bedeutung eines diversifizierten Anlageportfolios. Darin kann Gold für Stabilität sorgen und Bitcoin für Wachstumspotenzial.