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Vergiss „Uptober“: Im Februar schneidet Bitcoin historisch besser ab

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Foto: Golden House Images / Shutterstock

Vergiss „Uptober“. Laut Analysten ist der Februar viel wichtiger. Ihrer Meinung nach schnitt der Bitcoin-Kurs in diesem Monat historisch gesehen besser ab als im Oktober, und der Markt befindet sich derzeit in einer Konsolidierungsphase. Bald könnte sich das Blatt wenden. Lies unten mehr über die Prognosen.

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Februar wichtiger als „Uptober“

Es war dieses Jahr ein wechselhafter Oktober. Der Oktober ist in der Krypto-Community als Monat bekannt, in dem die Kurse meist steigen, weshalb er den Spitznamen „Uptober“ erhielt. Das geschah auch im vergangenen Oktober, als der Bitcoin-Kurs in der ersten Woche auf ein neues Hoch von 126.000 Dollar stieg.

Danach war es jedoch vorbei mit „Uptober“, und der Kurs fiel während des restlichen Oktobers auf etwa 100.000 Dollar zurück. In den Monaten danach sank der Kurs noch weiter.

Laut Analyst Timothy Peterson von Network Economist sollte man sich nicht auf den Oktober versteifen, denn der Februar ist seiner Meinung nach wichtiger:

„Die meisten Menschen wissen das nicht, aber der Februar ist eine sehr bullische (positive) Periode für Bitcoin und konsistenter als Uptober.“

Das liegt seiner Meinung nach daran, dass Unternehmen im Februar ihre Jahresberichte veröffentlichen. Darin blicken Unternehmen auch auf das neue Jahr voraus, wobei die Aussichten oft rosig sind.

„Das führt dazu, dass Anleger risikofreudiger werden, und ein Teil dieses Geldes fließt in Bitcoin“, sagt Peterson. Seinen Berechnungen zufolge stieg der Bitcoin-Kurs dadurch in der Vergangenheit im Februar durchschnittlich um sieben Prozent pro Woche.

Akkumulation und Konsolidierung

Auch andere Analysten sehen Signale, dass sich das Blatt bald wenden könnte. So stellen die Analysten Sina von BI Report und XWIN Research Japan von CryptoQuant fest, dass sich Bitcoin derzeit in einer Konsolidierungsphase befindet.

Ihrer Meinung nach steckt Bitcoin vor allem wegen breiterer wirtschaftlicher Entwicklungen in der Flaute und nicht wegen Angelegenheiten, die mit Bitcoin zu tun haben. Sina erläutert:

„Der Anstieg von Bitcoin in die hohen 90.000er zeigte, dass die Nachfrage langsam zurückkehrte, aber was dies zum Stillstand brachte, war, dass Trump den Handelskrieg erneut entfachte.“

Auch XWIN Research Japan schreibt die zurückbleibenden Kurse externen Faktoren zu. Seiner Meinung nach nimmt unter anderem der relativ hohe Zinssatz auf Staatsanleihen Bitcoin den Wind aus den Segeln. Dennoch sieht er in Blockchain-Daten auch Anzeichen vorsichtiger Akkumulation, mit einer wachsenden Anzahl von Krypto-Portfolios, die im Plus stehen. Es bleibt abzuwarten, aber es scheint, als würde der Markt versuchen, sich zu erholen, sagt er:

„In diesem Stadium ist das Basisszenario, dass Bitcoin seine Widerstandsfähigkeit unter makroökonomischen Beschränkungen testet, anstatt eines Crashs.“

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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