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USA wollen Millionen in Bitcoin nach Hackerrazzia behalten

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USA wollen Millionen in Bitcoin nach Hackerrazzia behalten

Foto: chayanuphol/Shutterstock

Seit Beginn der neuen Amtszeit von Präsident Trump haben die Vereinigten Staaten bereits mehrere Schritte im Bereich der Kryptowährungen unternommen. Einer dieser Schritte betraf die Einrichtung einer nationalen Bitcoinreserve. In dieser Reserve sollte das Land alle Bitcoins aufbewahren, die sich zu diesem Zeitpunkt im Besitz der Regierung befanden.

Diese stammten größtenteils aus Beschlagnahmungen bei Online-Kriminellen. Auch zukünftige Beschlagnahmungen von Bitcoins sollten in diese Reserve überführt werden. In Umsetzung dieses Plans hat das Land nun den ersten Schritt getan.

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2 Millionen Euro in Bitcoin beschlagnahmt

Am 15. April dieses Jahres beschlagnahmte das Federal Bureau of Investigation (FBI) im Bundesstaat Texas, genauer gesagt in Dallas, Bitcoins einer Hackergruppe. Die Personen hinter diesen illegalen Aktivitäten nennen sich selbst „Chaos“.

Gemeinsam begingen sie mehrere Straftaten, darunter die Verbreitung von Ransomware – eine Schadsoftware, bei der Dateien oder ganze Computersysteme gesperrt und verschlüsselt werden. Um wieder Zugriff zu erhalten, wird häufig eine Geldzahlung verlangt. Unter Cyberkriminellen ist diese Methode ein beliebtes Mittel, um schnell Geld zu erpressen.

Im Zuge der Beschlagnahmung wurden 20,2 BTC sichergestellt, was beim aktuellen Kurs einem Betrag von über 2 Millionen Euro entspricht. Die US-Regierung leitete daraufhin ein Zivilverfahren im nördlichen Bezirk von Texas ein, um diese Bitcoins der nationalen Bitcoinreserve zuführen zu können.

USA besitzen möglicherweise deutlich weniger BTC als gedacht

Laut Schätzungen mehrerer großer Blockchain-Analyseplattformen soll das Land im Besitz von rund 198.012 Bitcoins sein. In letzter Zeit kamen jedoch Zweifel an dieser Zahl auf. Obwohl diese Plattformen genau nachverfolgen können, wo sich die Coins befinden, wurde nie offiziell bestätigt, wie viele Bitcoins die USA tatsächlich besitzen.

Eine unabhängige Journalistin beschloss, dieser Frage genauer nachzugehen – mit einem überraschenden Ergebnis.

Die Journalistin, die auf der Social-Media-Plattform X unter dem Namen L0la L33tz bekannt ist, stellte eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz an das US-Justizministerium. Die Antwort enthielt eine Zahl, die viele überraschte: Laut der Behörde besitzt der United States Marshals Service (USMS) insgesamt 28.988 BTC.

Die Differenz zu den Schätzungen ist erheblich, doch die Journalistin führt dies darauf zurück, dass andere Behörden wie die DEA oder das FBI nicht in die Angabe einbezogen wurden. Es ist möglich, dass auch diese Behörden digitale Vermögenswerte verwahren.

Eines ist jedoch sicher: Die Wallets, die laut Arkham Intelligence der US-Regierung zugeordnet werden, enthalten zusammen mindestens 198.000 BTC. Diese wurden seit vier Monaten nicht bewegt. Allerdings gehören nicht alle dieser Coins tatsächlich den USA.

Laut der Journalistin unterscheiden die Blockchain-Tracker nicht zwischen beschlagnahmten Bitcoins und solchen, die zwar konfisziert, aber noch nicht endgültig dem Staat zugesprochen wurden. In der Realität könnte der tatsächliche Besitz der Vereinigten Staaten an Bitcoins also deutlich geringer ausfallen als bislang angenommen.

Title: Bitcoin steigt auf 81.000 Euro nach Inflationsnews
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Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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