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Es ist neun Monate her, dass Bitcoin (BTC) zuletzt so tief stand wie jetzt. Der Kurs ist gestern stark eingebrochen – doch nicht nur Bitcoin leidet unter dem Abwärtsdruck. Was steckt dahinter?
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Bitcoin fällt an einem Tag um fünf Prozent
Gestern begann Bitcoin mit einer deutlichen Talfahrt. Innerhalb eines Tages fiel der Kurs um mehr als 5 Prozent, und heute kamen weitere Verluste hinzu. Während Bitcoin gestern noch bei rund 89.000 US-Dollar notierte, erreichte der Kurs heute früh ein Tief von 81.000 US-Dollar.

Zum Zeitpunkt des Schreibens hat sich der Kurs leicht erholt und liegt bei 82.400 US-Dollar. Das letzte Mal, dass sich der Bitcoin-Kurs über einen längeren Zeitraum auf diesem Niveau bewegte, war im April des Vorjahres.
Marktumfeld verschlechtert sich spürbar
Nicht nur der Kryptomarkt geriet gestern unter Druck – auch Edelmetalle wie Gold und Silber mussten starke Verluste hinnehmen, obwohl sie sich zuletzt in einem klaren Aufwärtstrend befanden. Gold verlor seit gestern 7 Prozent, Silber sogar etwa 14 Prozent.
Laut Analysten liegt der Grund für die plötzlichen Kursrückgänge auf den Finanzmärkten hauptsächlich in der wachsenden Unsicherheit über die US-Wirtschaft.
Analyst Nic Puckrin erklärt auf X, dass eine schwächelnde US-Dollar-Performance, Unklarheit über die US-Zinspolitik sowie die Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten das Vertrauen der Anleger erschüttern.
The shift is insane.
Gold and silver just don’t do this.
So you are right to ask:
1) What is different this time?
Speed and scale.
2) Who is buying all this gold?
Mostly central banks and large institutional buyers
3) Why are they buying all this gold?
Simple answer: gold…
— Nic (@nicrypto) January 29, 2026
Darüber hinaus sieht Puckrin weitere belastende Faktoren – vor allem politische Spannungen weltweit. Die internationale Zusammenarbeit habe sich laut ihm deutlich verschlechtert: „Die globale Kooperation zerbröckelt sichtbar“, so der Analyst.
Chancen für Bitcoin in Sicht?
Trotz der massiven Verluste und der spürbaren Nervosität am Markt bleibt der technische Analyst Michaël van de Poppe gelassen. Da der Bitcoin-Kurs unter die Marke von 84.000 US-Dollar gefallen ist, sieht er nun großes potenzielles Kaufinteresse.
Positiv sei für Bitcoin außerdem, dass die Edelmetalle an Schwung verlieren. Van de Poppe zufolge verschaffe dies der Kryptowährung Raum für neue Aufwärtsbewegungen.
„Der Moment, in dem Bitcoin glänzt, steht bevor“, meint der Analyst.
Allerdings warnt Analyst Keith Alan davor, vorschnell optimistisch zu sein. Der Bitcoin-Kurs sei unter das bedeutende Preisniveau von 87.500 US-Dollar gefallen – jenes Niveau, auf dem das Jahr 2026 begonnen hat.
Sollte Bitcoin den Monat nicht über diesem Level abschließen, drohe eine anhaltend negative Kursentwicklung, so seine Prognose.
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