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Die gesamte Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerks ist im ersten Quartal 2026 zum ersten Mal seit sechs Jahren gesunken. Ein erheblicher Teil der Bitcoin-Miner wechselt nun in die Welt der künstlichen Intelligenz (KI). Der Grund ist einfach: Sie machen Verluste und können mit KI mehr verdienen.
Kurz zusammengefasst
- Im ersten Quartal 2026 sank die Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerks um vier Prozent.
- Miner wechseln zu KI, weil das Mining eines Bitcoin (BTC) (Selbstkosten: rund 90.000 Dollar) deutlich teurer ist als der Verkaufspreis (rund 67.000 Dollar).
- Der Wechsel großer amerikanischer Miner kann das Bitcoin-Netzwerk tatsächlich stärker machen.
Verlustreiches Bitcoin-Mining erzwingt Kurswechsel
Der Grund für den Rückgang ist rein wirtschaftlicher Natur. Für viele große, börsennotierte Miner ist das Schürfen von Bitcoin schlicht nicht mehr rentabel. Da sie bei jeder neuen Münze Verluste machen, setzen sie ihre Geräte nun für andere, lukrativere Aufgaben ein.
Viele dieser Unternehmen richten ihren Fokus auf die KI-Branche. Sie nutzen ihre leistungsstarken Computer nicht länger für Bitcoin, sondern vermieten sie für KI-Anwendungen. Dieser Markt bringt mehr und stabilere Einnahmen.
Die harten Zahlen hinter dem Wechsel
Die Zahlen machen den finanziellen Druck deutlich. Ein Miner gibt im Durchschnitt 90.000 Dollar aus, um einen Bitcoin zu schürfen, während der Marktpreis bei rund 67.000 Dollar liegt. Bei ihrer Kernaktivität entstehen also direkte Verluste.
Dadurch ist die gesamte Rechenleistung seit Anfang 2026 um rund vier Prozent gesunken. Das letzte Mal, dass ein solcher Rückgang im ersten Quartal auftrat, war im Jahr 2020.
Ende einer Ära – Chance für Bitcoin?
Dieser Rückgang ist ein klarer Trendbruch. In den vergangenen fünf Jahren wuchs die Rechenleistung im ersten Quartal stark – oft zweistellig. Seit 2019 hat sich die Rechenleistung sogar verzehnfacht, allein 2022 fast verdoppelt.
Dennoch kann diese Verschiebung einen unerwarteten Vorteil bringen. Große amerikanische Miner dominierten das Netzwerk mit mehr als 40 Prozent der weltweiten Rechenleistung. Da sie nun zurückfahren, entsteht Raum für kleinere Akteure in anderen Teilen der Welt. Das Ergebnis könnte ein Netzwerk sein, das breiter verteilt und weniger von einer einzigen Region abhängig ist.
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