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US-Defizit könnte auf 16 % steigen – bullish für Bitcoin

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US-Defizit könnte auf 16 % steigen – bullish für Bitcoin

Foto: Joshua Sukoff/Shutterstock

Was wäre, wenn der Aufstieg von KI nicht nur Arbeitsplätze ersetzt, sondern auch die US-Staatsfinanzen unter Druck setzt? Und was bedeutet das für den Bitcoin (BTC)-Kurs?

Eine interessante neue Makro-Analyse skizziert ein Szenario, in dem eine Rezession, kombiniert mit KI-getriebenen Verwerfungen am Arbeitsmarkt, das US-Haushaltsdefizit in Richtung 16 Prozent des BIP treiben könnte.

Das klingt extrem, doch die Rechnung ist weniger abwegig, als man denkt. Sehen wir uns Schritt für Schritt an, wie dieses Szenario funktioniert – und warum es sich letztlich als bullish für Bitcoin erweisen könnte.

Der Traum von $150.000 schwindet – gut für Bitcoin?
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Schritt 1: Die USA können sich eigentlich keine Rezession leisten

Die Vereinigten Staaten erwirtschaften derzeit ein BIP von rund 31,5 Billionen US-Dollar. Die Bundesregierung gibt bereits mehr aus, als sie einnimmt. In einer „normalen“ Rezession brechen die Steuereinnahmen deutlich ein. Während der Finanzkrise 2008–2009 sanken die Einnahmen um 32 Prozent.

Gehen wir diesmal von einem vorsichtigen Rückgang von 30 Prozent aus.

  • Aktuelle Einnahmen: etwa 5,1 Billionen US-Dollar
  • Minus 30 Prozent → rund 3,6 Billionen US-Dollar

Das betrifft lediglich die Einnahmenseite.

Schritt 2: Die Ausgaben steigen gerade in einer Krise

Bei wirtschaftlichem Gegenwind steigen die Ausgaben automatisch. Arbeitslosenunterstützung, Hilfsprogramme und Notmaßnahmen nehmen schnell zu. Historisch stiegen die Staatsausgaben zwischen der Dotcom-Krise und der Finanzkrise im Durchschnitt um 11 Prozent.

Im Jahr 2020, während der Corona-Krise, waren es sogar 65 Prozent.

In einer KI-getriebenen Rezession, in der hochqualifizierte, politisch einflussreiche White-Collar-Jobs wegfallen, ist es plausibel, dass der Druck auf den Staat groß wird, zu kompensieren.

Nehmen wir einen relativ moderaten Anstieg von 20 Prozent an.

  • Aktuelle Ausgaben: etwa 7,2 Billionen US-Dollar
  • Plus 20 Prozent → rund 8,6 Billionen US-Dollar
Berühmteste Universität der Welt verkauft 20 Prozent Bitcoin
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Schritt 3: Die Lücke wird gigantisch

Kombiniert man 3,6 Billionen US-Dollar an Einnahmen mit 8,6 Billionen US-Dollar an Ausgaben, ergibt sich ein Haushaltsdefizit von 5 Billionen US-Dollar pro Jahr.

Zum Vergleich:

  • Gesamte private Ersparnisse: 6,4 Billionen US-Dollar
  • Unternehmensgewinne: 3,6 Billionen US-Dollar
  • Persönliche Ersparnisse: 900 Milliarden US-Dollar

Ein Defizit von 5 Billionen US-Dollar würde einen enormen Anspruch an den Kapitalmarkt stellen. Bei einem nominalen BIP-Wachstum von 5 Prozent entspräche das nahezu 16 Prozent des BIP. Das sind Größenordnungen, die normalerweise nur in Kriegszeiten oder während extremer Krisen auftreten.

Schritt 4: Gefahr für den Anleihemarkt

Ein solches Defizit muss über Staatsanleihen finanziert werden. Doch wenn:

  • Die Staatseinnahmen zurückgehen.
  • Die Staatsausgaben weiter ansteigen.
  • Die wirtschaftliche Unsicherheit zunimmt.
  • Investoren höhere Zinsen als Risikoprämie verlangen.
  • Die Kapitalkosten dadurch deutlich steigen.

Hier entsteht die Gefahr: Steigen die Zinsen zu stark, wird die Schuldenlast untragbar. Das kann zu Spannungen am Anleihemarkt führen – ein Szenario, das einige Analysten sogar als „Sovereign-Bond-Implosion“ bezeichnen.

Schritt 5: Die Fed greift ein

In einer solchen Situation hat die Federal Reserve kaum eine Wahl.

Um eine Zins-Explosion zu verhindern, könnte die Zentralbank übergehen zu:

  1. Massiven Anleihekäufen.
  2. Yield Curve Control (YCC), bei der die Zinsen künstlich gedeckelt werden.

In der Praxis bedeutet das: mehr Geldschöpfung. Und genau hier wird es für Bitcoin interessant.

Warum das extrem positiv für Bitcoin sein kann

Bitcoin floriert in einem Umfeld von:

  • Explodierenden Staatsdefiziten
  • Monetarisierung von Staatsschulden
  • Struktureller Unsicherheit über Fiat-Währungen

Beginnt der Markt an der Tragfähigkeit der US-Staatsfinanzen zu zweifeln, steigt die Nachfrage nach knappen, nicht-politischen Vermögenswerten. Bitcoin hat ein festes maximales Angebot von 21 Millionen Coins. Kein Haushaltsdefizit kann daran etwas ändern.

In einer Welt, in der Staatsanleihen weniger sicher erscheinen und die Geldschöpfung zunimmt, gewinnt das Narrativ von Bitcoin weiter an Stärke.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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