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Trumps Zölle verfassungswidrig: Positiv für Krypto

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Krypto-Crash trifft Trumps Familie hart – Anhänger noch stärker

Foto: noamgalai/Shutterstock

Ein US-Berufungsgericht hat entschieden, dass ein großer Teil der Handelszölle, die Donald Trump während seiner Amtszeit einführte, verfassungswidrig war. Trump überschritt laut den Richtern seine präsidentiellen Befugnisse. Laut US-Verfassung entscheidet der Kongress, nicht der Präsident, über die Einführung von Handelszöllen.

Das Urteil kann dem Kryptomarkt mehr Stabilität bringen und neues Vertrauen auslösen.

Weniger Protektionismus, mehr Vertrauen

Die Entscheidung ist politisch und wirtschaftlich relevant. Trumps Zölle sorgten für Unsicherheit, höhere Importkosten und erratische Politik. Das Zurücknehmen oder Aufheben dieser Maßnahmen kann das Vertrauen in den Freihandel stärken. Kapitalströme fließen dann oft wieder stärker in alternative Anlagen wie Kryptowährungen.

Der US-Präsident teilte auf seiner Plattform „Truth Social“ mit, das Urteil sei „unberechtigt“ und die Zölle gälten weiterhin. Quelle: Donald Trump on Truth

Was bedeutet das für Märkte und Krypto?

Das Urteil bestätigt das Prinzip der Gewaltenteilung: Der Präsident kann Zölle nicht nach Belieben einführen. Das stärkt das Vertrauen von Anlegern, die weniger plötzliche Kurswechsel der Politik fürchten müssen. Für den Kryptomarkt bedeutet das indirekt mehr Stabilität.

Auch die Inflation spielt eine Rolle. Zölle verteuern oft Produkte für Unternehmen und Verbraucher. Fallen sie weg, sinkt der Preisdruck. Das gibt der Federal Reserve (Fed) mehr Spielraum, den Leitzins weniger aggressiv zu erhöhen oder zu senken. Eine weniger strenge Fed ist meist positiv für risikoreiche Anlagen. Obwohl die Fed zuvor mitteilte, dass „Krypto kein eigenes Risiko mehr“ sei, sehen viele Krypto weiterhin als risikoreich.

Geopolitisch wirkt das ebenfalls. Trumps Zölle galten oft als Instrument in Handelskonflikten mit China, Mexiko und Kanada. Durch das Urteil sinkt die Wahrscheinlichkeit neuer, schärferer Handelskriege. Weniger Spannungen können die Märkte beruhigen: Das senkt zwar die Nachfrage nach Krypto als „sicherer Hafen“, eröffnet Anlegern aber zugleich mehr Spielraum, Risiken einzugehen.

Kryptomarkt reagiert bisher kaum

Die Entscheidung gegen Trumps Handelszölle kann die Finanzmärkte stützen, aber erst, wenn die Zölle offiziell nicht mehr gelten. Mehr Rechtssicherheit, geringerer Inflationsdruck und abnehmende geopolitische Risiken schaffen ein freundlicheres Umfeld für Krypto. Für Anleger bedeutet das weniger Flucht in Krypto, aber mehr Chancen als Investment.

Trotzdem blieb der Kryptomarkt ruhig und verlor in den letzten 24 Stunden nur 0,5 Prozent. Der Bitcoin (BTC)-Kurs fiel ebenfalls um ein Prozent.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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