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Trumps Handelskrieg: Eskalation -> Deeskalation -> Re-Eskalation

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Unsicherheit trotz Trump-Deal – Analysten bleiben bullish

Foto: noamgalai / Shutterstock.com

Eines wissen wir inzwischen sicher: Mit Donald Trump am Ruder als Präsident der Vereinigten Staaten ist es auf den Finanzmärkten keinen Moment langweilig.

Eskalation: Anfang April sahen wir eine vollständige Eskalation seines Handelskriegs.

Deeskalation: Danach kehrte scheinbar Ruhe ein. Der Ton wurde positiver und vorläufige Abkommen mit China und dem Vereinigten Königreich schienen in Arbeit.

Re-Eskalation: Aber diese Woche platzte die Bombe erneut. Trump kündigte unerwartet neue Importzölle an: 50 Prozent für die Europäische Union und 25 Prozent auf iPhones und andere Smartphones, die außerhalb der USA produziert werden.

Nach dem neuen All-Time-High von fast 112.000 Dollar schien Bitcoin ungestört einen neuen Bullenmarkt beginnen zu können. Aber nichts war weniger wahr, denn wir hatten Trump und seinen Handelskrieg vergessen. Dieser war jedoch nicht vorbei und hing noch immer als Bedrohung über dem Markt. Und diese Bedrohung scheint nun wieder kurzzeitig die Anstiege zu bremsen.

Oft siehst du, dass der Markt übertrieben auf solche Ereignisse reagiert. Jetzt wird die Angst vor einer neuen Phase des Handelskriegs eingepreist. Das kann den Bitcoin-Kurs theoretisch ziemlich nach unten drücken. Besonders wenn du bedenkst, dass Bitcoin gerade einen Anstieg von fast 50 Prozent in weniger als zwei Monaten hinter sich hat.

Gleichzeitig sollten wir es auch nicht übertreiben, denn die Chance ist groß, dass die neuen Zölle Teil der Verhandlungen sind. Trump rief diese Woche schließlich, dass die Europäische Union „ein schwieriger Handelspartner“ sei.

Und im Buch von Trump werden schwierige Handelspartner natürlich mit harter Hand angefasst. Eigentlich war der Handelskrieg nie ganz verschwunden, aber der Markt spürt das jetzt auch. Unter diesen Umständen ist es etwas unwahrscheinlicher, dass der Bullenmarkt einfach so eine Fortsetzung bekommt.

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Entscheidende Woche steht bevor

Für Bitcoin (BTC) verspricht es eine entscheidende Woche zu werden. Diese Woche schien fantastisch für Bitcoin zu verlaufen, nachdem der Markt realisierte, dass Trump überhaupt nicht vorhat, die Staatsausgaben Amerikas unter Kontrolle zu bekommen.

Bei CNN sahen wir Trumps Finanzminister, Scott Bessent, über das geerbte Haushaltsdefizit im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 6,7 Prozent klagen. Und dabei gab er an, das lösen zu wollen, indem die Wirtschaft schneller wächst als die Schulden.

Mit anderen Worten: Die Idee ist nicht zu sparen, sondern gerade das Geld rollen zu lassen und die Wirtschaft zu stimulieren. Das ist grundsätzlich gut für Bitcoin, aber die erneute Eskalation des Handelskriegs scheint vorerst einen Strich durch die Rechnung zu machen.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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