Gino Presti Gino Presti
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Strategy lässt strenge Regel fallen um mehr Bitcoin kaufen zu können

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Strategy gibt strenge Regel auf, um mehr BTC kaufen zu können

Foto: DCStockPhotography/Shutterstock

Michael Saylor hat vor kurzem neue Regeln für die Kapitalbeschaffung seines Unternehmens aufgestellt, aber er ändert diese nun bereits wieder. Strategy, ein Unternehmen das vor allem als größter öffentlicher Besitzer von Bitcoin bekannt ist, lässt eine wichtige Grenze fallen. Bis jetzt durfte das Unternehmen nur neue Aktien verkaufen, wenn der Börsenwert mindestens 2,5 Mal so hoch war wie der Wert ihrer Bitcoin-Bestände. Diese Regel heißt die 2,5x mNAV-Schwelle.

Nun sagt Strategy, dass es auch Aktien verkaufen kann, wenn dieses Verhältnis niedriger ist, solange dies im Vorteil des Unternehmens ist. Das gibt Saylor mehr Freiheit, jederzeit Geld zu beschaffen und zu verwenden, beispielsweise für den Kauf zusätzlicher Bitcoin. Laut Bloomberg ist dies eine bemerkenswerte Wendung, da die frühere Regel gerade dazu gedacht war, Aktionäre zu schützen und nur zu günstigen Bedingungen neues Kapital zu beschaffen.

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Bitcoin in Gefahr durch trügerische Ruhe an den Finanzmärkten
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Strategy passt Pläne an

Ende Juli sagte Strategy, dass es keine neuen Aktien ausgeben würde, wenn der Börsenwert weniger als 2,5 Mal der Wert der Bitcoin-Bestände war. Ausnahmen galten nur für Zinsen auf Schulden und Dividenden auf Vorzugsaktien.

Saylor nannte diese Grenze die mNAV-Prämie. mNAV ist hier das Verhältnis, bei dem der Aktienpreis mindestens 2,5 Mal den Wert der Bitcoin-Bestände beträgt. Er nutzte diese Grenze, um bei hohen Kursen Geld zu beschaffen und zusätzliche Bitcoin zu kaufen. In der neuen Richtlinie steht nun, dass Verkäufe unter 2,5x möglich sind, wenn dies vorteilhaft für das Unternehmen ist.

Michael Saylor kauft weiter Bitcoin

Strategy wandelte sich seit 2020 vom kleinen Softwarehersteller zum größten Unternehmensbesitzer von Bitcoin. Auf dem Höhepunkt handelte die Aktie mit einer Prämie von 200 Prozent über dem Wert der Bitcoin-Position. Mit neuen Fonds, die um Kapital kämpfen, sucht Saylor Wege, weiter zu kaufen und seinen Plan durchzusetzen.

Das Unternehmen kauft weniger Bitcoin als früher. Kürzlich kaufte Strategy 430 Bitcoin für etwa 44,2 Millionen Euro. Eine Woche früher kam in den Krypto-News, dass das Unternehmen 155 Bitcoin gekauft hatte. Der Gesamtbestand beläuft sich auf etwa 61,9 Milliarden Euro.

Früher sagte Saylor, dass er den Verkauf gewöhnlicher Aktien bremsen und sich mehr auf perpetuelle Vorzugsaktien stützen wollte, Aktien mit unbegrenzter Laufzeit und Vorrang bei Dividenden.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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