Foto: Gage Skidmore, CC BY-SA 2.0.
Stell dir vor, dass ein einziges Unternehmen fast fünf Prozent aller Bitcoins weltweit in seinen Händen hält. Während der durchschnittliche Krypto-Anleger sich noch über unerwartete Kursrückgänge sorgt, führt ein gigantisches börsennotiertes Unternehmen eine beispiellos aggressive Kaufaktion durch. Ihr erklärtes Ziel: bis Ende dieses Jahres die Marke von einer Million Bitcoin zu erreichen – mit enormen positiven Folgen für den Kurs.
Gigantische Käufe treiben den Bitcoin-Kurs
Das Unternehmen ist Strategy, geführt vom bekannten Investor Michael Saylor. Sie investieren nahezu ihr gesamtes verfügbares Kapital in die digitale Währung. Derzeit halten sie bereits über 738.000 Bitcoin (BTC) in ihrem Bestand. Um ihr Ziel von einer Million bis zum Jahreswechsel zu erreichen, müssen sie noch über 261.000 Stück hinzukaufen. Das ist eine starke Nachricht für alle Anleger: Wenn ein so großer Marktteilnehmer den Markt wöchentlich leerkauft, entsteht automatisch eine enorme Knappheit. Und das Prinzip ist bekannt: Wird etwas selten, steigt der Wert.
Millionen Dollar pro Woche fließen in den Markt
Um dieses Ziel zu erreichen, muss das Unternehmen ein kaum vorstellbares Tempo aufrechterhalten. Analysten haben errechnet, dass sie für den Rest des Jahres wöchentlich über 6.000 Coins hinzukaufen müssen. Das entspricht mindestens 523 Millionen Dollar, die alle sieben Tage in den Markt fließen. Insgesamt handelt es sich um eine Gesamtinvestition von über 22 Milliarden Dollar. Obwohl das enorm klingt, liegen sie klar im Plan. Allein in diesem Jahr kauften sie fast 65.000 Coins – deutlich schneller als ihr historischer Durchschnitt. Zur Finanzierung dieser Käufe geben sie zusätzlich Aktien aus.
Für den privaten Anleger ist das ein starkes Signal. Hält Strategy dieses Tempo, trocknet das Angebot an den Börsen schnell aus. Wer jetzt Geduld beweist und seine Coins hält, könnte schon bald erheblich von diesem unstillbaren Hunger nach Bitcoin profitieren.
Gleichzeitig stellen manche die Frage, ob es bedenklich ist, dass ein einzelner Marktteilnehmer auf diese Weise eine enorme Marktmacht aufbaut. Kann Bitcoin noch als dezentral gelten, wenn Strategy als einzelne Einheit bereits fast fünf Prozent aller im Umlauf befindlichen Bitcoins besitzt?
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