Gino Presti Gino Presti
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Solange Bitcoin über 97.000 Dollar bleibt, haben die Bullen das Sagen

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Die US-Wirtschaft und Bitcoin brechen ein – oder doch nicht?

Foto: Tpt/Shutterstock

Bitcoin (BTC) bewegt sich seit einigen Wochen seitwärts, bleibt aber vorerst über einer wichtigen technischen Unterstützungsmarke. Solange Bitcoin über 97.000 Dollar notiert, bleibt die Marktstruktur laut Market Radar bullisch. Können wir in dieser Woche den Ausbruch auf neue Allzeithochs erwarten?

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Bitcoin auf dem Weg zu neuen Rekorden?

„Es ist schwierig, bärisch eingestellt zu sein, solange Bitcoin sich oberhalb seines mittleren Volume-Weighted Average Market Price hält. Unter dieser Marke bestünde Raum für eine breitere Konsolidierung (seitliche Kursentwicklung), aber von einem Abwärtstrend ist aktuell keine Rede“, so das Kommentar von Market Radar zur untenstehenden Grafik.

Solange der Bitcoin-Kurs über 97.000 Dollar bleibt, sieht Market Radar wenig Grund für einen Bärenmarkt. Aus technischer Sicht steht es derzeit gut um Bitcoin.

Bitcoin auch fundamental stark

Auch aus fundamentaler Perspektive bleiben die Rahmenbedingungen für Bitcoin weiterhin günstig. Der wichtigste Treiber ist die weltweite Liquidität – also das Kapital, das global für Investitionen bereitsteht.

Die Aussichten für die globale Liquidität sind langfristig positiv, da die Vereinigten Staaten und andere Regierungen klar signalisieren, ihre Wirtschaften kräftig zu unterstützen.

In den Vereinigten Staaten hat die Big Beautiful Bill von Donald Trump bereits Gestalt angenommen. Es wird erwartet, dass die Staatsverschuldung dadurch um zusätzliche 3,3 Billionen Dollar steigt. Zudem wird das Schuldenlimit um 5 Billionen Dollar auf insgesamt 42 Billionen Dollar angehoben.

Donald Trump verdeutlicht, dass er eine Rezession um jeden Preis verhindern und die US-Wirtschaft massiv ankurbeln will. Das ist grundsätzlich ein positives Signal für den Bitcoin-Kurs.

In der Theorie führt das zu einem weiter abgeschwächten US-Dollar. Für Unternehmen in den Vereinigten Staaten verteuern sich dadurch Importe, wodurch insbesondere Europa, China und Japan betroffen sind (weniger Export).

Dadurch sehen sich andere Zentralbanken gezwungen, ihre Währungen durch Zinssenkungen zu schwächen, um ihre eigenen Volkswirtschaften vor Wettbewerbsnachteilen zu schützen.

So könnte eine Art „Abwärtswettlauf“ entstehen, in dem weltweit alle Staaten ihre Wirtschaft stimulieren müssen. Gehen die Vereinigten Staaten voran, sind andere Staaten vermutlich gezwungen, nachzuziehen. Das stärkt das Wirtschaftswachstum und damit auch das Vertrauen in die Finanzmärkte.

Mittelfristig sollte daraus eine starke positive Kraft für den Bitcoin-Kurs erwachsen.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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