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Anfang Dezember 2025 wurde eine Wallet eines Bitcoin-Besitzers, die bereits 15 Jahre lang nicht mehr angerührt wurde, plötzlich wieder aktiv. Hat dieser frühe Vogel noch mehr Bitcoin in seinem Besitz und wird er diese alle verkaufen, jetzt wo der Kurs von Bitcoin fallend ist?
Die Verschiebung von 50 Bitcoins
In einem Post auf X hat Lookonchain nachgewiesen, dass ein Miner ganze fünfzig Bitcoin aus den ersten Jahren von Bitcoin auf eine externe Adresse verschoben hat. Dieser Miner hatte damals Block 45.711 gemined und wir befinden uns jetzt bei Block 926.000 der Bitcoin-Blockchain. Dieser Block brachte dem Miner 50 Bitcoin ein, die er nun verschoben hat, meist ein Zeichen dafür, dass sie verkauft werden sollen.
In den allerersten Jahren von Bitcoin brachte das Finden eines Blocks ganze fünfzig Bitcoin ein. Jetzt bekommt man etwas mehr als drei Stück. Damals war Mining noch mit einem normalen Computer möglich, und die Stromkosten waren lächerlich gering. Dieser Block stammt vom 18. März 2010 – und damit hat dieser Miner fast kostenlos Millionen verdient.
Onchain Lens hat dies auf X bestätigt und nannte die Bitcoin-Adresse „aus der Satoshi-Ära„.
Was machen 50 Bitcoin jetzt schon aus?
Es ist durchaus möglich, dass der Miner mit Diamantenhänden nicht mehr als diese 50 Stück hat. Aber es ist ebenso gut möglich, dass er noch viel mehr hat und dass dies die ersten Verkäufe einer sehr großen Anzahl von Bitcoin aus der ersten Stunde sind.
Wenn der Miner Tausende Bitcoin in seinem Besitz hat, kann noch eine weitere Verkaufsrunde folgen und das kann für erhebliche Unruhe auf dem Kryptomarkt sorgen. Wenn viel Bitcoin verkauft wird, wird der Kurs noch weiter fallen.
Verkauf von Bitcoin durch Miner
Wenn Coins so lange nicht bewegt wurden, kann es auch sein, dass es neue Eigentümer gibt (beispielsweise bei einer Erbschaft) und dass diese die Bitcoins loswerden wollen, solange der Kurs noch ziemlich hoch steht.
Die Reserven, die Bitcoin-Miner im Portfolio haben, sinken immer weiter, laut Daten von CryptoQuant:

Es läuft darauf hinaus, dass Bitcoin-Miner seit Anfang 2024 mehr Bitcoin verkaufen als sie minen. Dadurch entsteht konstanter Verkaufsdruck durch Miner. In den vergangenen zwei Jahren haben sie etwa 300.000 Bitcoin verkauft.
Probleme für Miner
Der Schwierigkeitsgrad für das Mining von Bitcoin steht auf einem historischen Höchststand. Dadurch sind die Kosten pro geminetem Bitcoin sehr hoch und die Konkurrenz ist enorm. Die Einnahmen sinken dadurch und bei einem niedrigeren Kurs für Bitcoin beginnen sich die Probleme zu häufen.
Laut Analyst Ted Pillows liegt der aktuelle Bitcoin-Kurs nur 19 Prozent höher als die Stromkosten. Sobald der Kurs unter diese Kosten fällt, haben einige Miner keine Wahl und werden mit dem Mining aufhören.
Bemerkenswert ist, dass der Bitcoin-Kurs seit 2016 über den Stromkosten für das Mining liegt, weshalb Pillows suggeriert, dass dies ein Unterstützungspunkt für den Bitcoin-Kurs ist.
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