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Saylor enthüllt Megaplan: „USA können 81 Milliarden Dollar mit Bitcoin-Reserve verdienen“

MicroStrategy CEO sieht Dollar durch Krypto-Reserven gestärkt

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Historisch schwacher Dollar - Bitcoin stieg einst 500 %

Foto: SPF / Shutterstock

Die Idee einer sogenannten nationalen Bitcoin (BTC)-Reserve für die Vereinigten Staaten wurde bereits früher von Präsidentschaftskandidat Donald J. Trump vorgeschlagen. Am vergangenen Samstag äußerte sich auch Michael Saylor zu diesem Plan, den er inzwischen weiter ausgearbeitet hat.

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Plan für nationale BTC-Reserve

Über die Social-Media-Plattform X teilte der Eigentümer von MicroStrategy seine Vision einer möglichen nationalen digitalen Reserve. Seiner Meinung nach könnte diese Politik bei den richtigen Entscheidungen große Vorteile für die Vereinigten Staaten bringen.

Saylor erwähnt unter anderem, dass der Wert des US-Dollars gestärkt, die Staatsschulden reduziert und das Land als Vorreiter in der digitalen Wirtschaft angesehen würde.

Plan könnte 81 Billionen Dollar einbringen

Um eine strategische nationale digitale Reserve aufzubauen und zu unterhalten, ist es wichtig, eine gute Politik dafür zu entwickeln. Saylor hat bereits einen Vorschlag gemacht, indem er ein sogenanntes „Digital Assets Framework“ ausgearbeitet hat.

Darin wird unter anderem beschrieben, wie die US-Regierung eine nationale Bitcoin-Reserve aufbauen kann. Laut Saylor könnte dieser Plan zwischen 16 und 81 Billionen Dollar für die Staatskasse einbringen. Dieses Geld könnte dann zur Reduzierung der Staatsschulden verwendet werden. Der Plan umfasst nicht nur eine Bitcoin-Reserve, sondern auch andere digitale Vermögenswerte, digitale Währungen, digitale Token und sogar Non-Fungible Tokens (NFTs).

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Klarheit sorgt für Effizienz

Neben der Tatsache, dass der Plan Geld einbringt, glaubt Saylor auch, dass die Politik für viel Klarheit sorgen wird. So werden Rechte und Verantwortlichkeiten bestimmten Personen oder Organen zugewiesen. Dies soll sicherstellen, dass niemand das System missbrauchen kann.

Auch wird die Klarheit für viel Effizienz sorgen, was verhindert, dass die Kosten für die Verwaltung der Vermögenswerte unnötig hoch werden.

Abschließend erwähnt der Plan, dass sich der US-Dollar als wichtigste digitale Reservewährung positionieren könnte. Der globale digitale Markt könnte in diesem Fall von den aktuellen zwei Billionen Dollar auf 280 Billionen Dollar wachsen. Laut dem MicroStrategy-Chef würden vor allem amerikanische Investoren und nationale Unternehmen davon profitieren.

Nicht jeder ist Fan des Bitcoin-Plans

Obwohl der Plan vielversprechend klingt, gibt es auch Gegner. So bezeichnete Bitcoin-Kritiker Peter Schiff den Plan als „kompletten Unsinn“. Seiner Meinung nach würde die ganze Idee die Position der Vereinigten Staaten in der Welt sowie den US-Dollar schwächen. Außerdem würden die nationalen Schulden seiner Ansicht nach noch weiter steigen.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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