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Der Kryptomarkt muss derzeit widersprüchliche Signale verarbeiten. Während die US-Notenbank die Zinsen stabil hält und ein bekannter Ökonom vor einer Immobilienkrise warnt, steigen die Kurse von Kryptowährungen mit Fokus auf künstliche Intelligenz (KI) stark an.
Nachfolgend ein Überblick über die vergangene Woche.
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Kurz zusammengefasst
- Die US-Notenbank (Fed) lässt die Zinsen vorerst unverändert, da sie mehr Sicherheit über die Inflationsentwicklung möchte.
- Lob vom CEO des Chipherstellers NVIDIA für das Projekt Bittensor sorgt für starke Kursanstiege bei mehreren KI-bezogenen Kryptowährungen.
- Ökonom Peter Schiff warnt vor einer Immobilienblase, die größer als die von 2007 sein könnte, während Daten den stärksten Rückgang bei Hausverkäufen seit dreizehn Jahren zeigen.
US-Notenbank tritt auf die Bremse
Die US-Notenbank, die Federal Reserve (Fed), belässt die Zinsen unverändert. Der Markt hatte diese Entscheidung weitgehend erwartet. Fed-Chef Jerome Powell möchte zunächst mehr Belege dafür sehen, dass die Inflation zurückgeht, bevor Zinssenkungen in Betracht gezogen werden.
Für Krypto-Investoren ist diese Entscheidung von Bedeutung: Niedrigere Zinsen machen risikoreiche Anlagen wie Kryptowährungen in der Regel attraktiver. Gleichbleibende oder höhere Zinsen können hingegen Druck auf die Kurse ausüben.
Dunkle Wolken über dem Immobilienmarkt
Ökonom Peter Schiff warnt, dass sich der US-Immobilienmarkt in einer größeren Blase befindet als vor der Finanzkrise 2007. Er verweist auf die Kombination aus hoher Verschuldung, steigenden Zinsen und für viele unbezahlbaren Immobilien.
Konkrete Daten untermauern diese Warnung: Die Verkäufe neuer Häuser in den USA sind im Januar im Vergleich zum Vormonat um 17,6 Prozent eingebrochen – der stärkste Rückgang seit dreizehn Jahren. Auch die Immobilienpreise sind im Jahresvergleich um 6,8 Prozent gesunken.
Hype um KI-Coins sorgt für starke Kursanstiege
Im starken Kontrast zu diesen wirtschaftlichen Sorgen steht eine regelrechte Kaufwelle in einem bestimmten Segment des Kryptomarktes. Mehrere KI-bezogene Kryptowährungen verzeichneten deutliche Kursgewinne. Auslöser war ein Interview mit Jensen Huang, dem CEO von NVIDIA.
Huang bezeichnete die Technologie von Bittensor als „bemerkenswerte technische Leistung“. Dies befeuerte den Markt erheblich. Der Kurs von Bittensor stieg um fast 20 Prozent auf den höchsten Stand seit drei Monaten.
Auch andere Projekte wie Kite und Templar profitierten stark, mit Kursanstiegen von 21 Prozent beziehungsweise 43 Prozent.
Mögliche Auswirkungen auf Bitcoin
Eine potenzielle Immobilienkrise kann sich auf zwei Arten auf den Kryptomarkt auswirken. Kurzfristig könnte Verkaufsdruck entstehen, da Investoren risikoreiche Anlagen veräußern, um Liquidität zu schaffen.
Langfristig könnte eine Krise jedoch positiv sein. Sie könnte Zentralbanken dazu zwingen, die Geldmenge auszuweiten, was den Wert knapper Assets wie Bitcoin (BTC) steigern könnte.
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