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Rezessionssignal in Amerika: Auswirkungen auf Bitcoin?

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Krypto und Wirtschaft leiden unter politischem Chaos: „Jede Woche kostet 6 Mrd. €“

Foto: Michele Ursi/Shutterstock

Die Zahl der angekündigten Entlassungen in den Vereinigten Staaten ist im Jahr 2025 stark gestiegen. Das zeigt der sogenannte Challenger Report, eine monatliche Erfassung geplanter Entlassungen durch amerikanische Arbeitgeber. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr über 1,2 Millionen Arbeitsplätze gestrichen, ein Anstieg von fast 60 Prozent gegenüber 2024. Damit gehört 2025 zu den Jahren mit den meisten Entlassungen seit Ende der achtziger Jahre.

Auf den ersten Blick scheint der Dezember noch glimpflich ausgefallen zu sein. In diesem Monat kündigten Unternehmen etwa 35.000 Entlassungen an, die niedrigste Monatszahl seit über einem Jahr. Aber wer weiter schaut als nur auf diesen letzten Monat, sieht ein deutlich anderes Bild. Schauen wir uns die Daten genauer an und überlegen, welche Folgen das für den Bitcoin-Kurs hat.

Warum der Bitcoin-Kurs heute unerwartet stark steigt
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Entlassungen steigen gerade zum Jahresende an

Besonders das vierte Quartal sticht heraus. In den letzten drei Monaten von 2025 wurden fast 260.000 Arbeitsplätze gestrichen, die höchste Zahl für ein viertes Quartal seit der Finanzkrise von 2008. Das ist auffällig, weil Unternehmen zum Jahresende normalerweise zurückhaltend mit schlechten Nachrichten sind.

Laut Arbeitsmarktexperten deutet dies darauf hin, dass viele Unternehmen nicht länger abwarten, sondern sich aktiv auf schwächere wirtschaftliche Bedingungen vorbereiten.

Welche Sektoren spüren den Druck?

Die Entlassungen sind nicht gleichmäßig über die Wirtschaft verteilt. Vor allem Sektoren, die empfindlich auf nachlassende Nachfrage reagieren, sind betroffen:

  • Öffentlicher Dienst: über 300.000 Arbeitsplätze verschwunden, oft mit Folgen für Zulieferer
  • Technologie: anhaltend hohe Entlassungen, unter anderem durch Automatisierung und KI-Einsatz
  • Logistik und Lagerung: starker Anstieg, ein Zeichen für schwächere Warenströme
  • Einzelhandel: deutlich mehr Entlassungen, passend zu zurückhaltenden Konsumenten
  • Unternehmensdienstleistungen: Unternehmen kürzen zuerst bei externen Dienstleistungen

Diese Kombination wird meist in einer späten Phase des Wirtschaftszyklus beobachtet, wenn Unternehmen weniger Sicht auf die zukünftige Nachfrage haben.

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Das größte Warnsignal: weniger neue Arbeitsplätze

Vielleicht noch wichtiger als die Entlassungen selbst ist, was Unternehmen nicht tun: neue Mitarbeiter einstellen. Im Jahr 2025 kündigten Arbeitgeber nur gut 500.000 neue Arbeitsplätze an. Das ist das niedrigste Niveau seit 2010.

Auch Saisonarbeitsplätze bleiben aus. Im November und Dezember wurden sogar überhaupt keine neuen Saisoneinstellungen angekündigt. Das deutet darauf hin, dass Unternehmen befürchten, später mit zu viel Personal dazustehen.

Das Bild ist das einer Wirtschaft, die nicht zusammenbricht, aber immer vorsichtiger wird. Unternehmen schützen ihre Margen, verschieben Investitionen und begrenzen Risiken. In offiziellen Statistiken wirkt der Arbeitsmarkt dadurch noch relativ stabil, aber unter der Oberfläche nimmt die Spannung zu.

Was bedeutet das für den Bitcoin-Kurs?

Für Finanzmärkte, und auch für Bitcoin, ist dies ein doppeltes Signal. Einerseits deutet ein abkühlender Arbeitsmarkt auf langsameres Wirtschaftswachstum hin, was oft zu niedrigeren Zinsen oder lockereren Finanzbedingungen führt. Das ist historisch gesehen günstig für Risikoanlagen wie Bitcoin.

Andererseits bedeutet mehr Unsicherheit auch, dass Anleger vorübergehend vorsichtiger werden. In einer solchen Phase kann Bitcoin zunächst seitwärts laufen oder sogar unter Druck geraten, bevor eine mögliche neue Aufwärtsbewegung entsteht.

Kurzum: Der Beschäftigungsbericht erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Politik, in der Wachstum unterstützt wird, was langfristig positiv für Bitcoin sein kann. Aber kurzfristig ist vor allem Geduld angebracht, solange Unternehmen und Anleger abwarten. Es bildet also keine direkte Unterstützung für den Bitcoin-Kurs.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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