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Quantencomputer können verlorene Bitcoin wiederherstellen

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Quantencomputer auf dem Vormarsch: Ist die Kryptobranche bereit für diesen digitalen Sturm?

Foto: Audio und werbung/Shutterstock

Millionen Bitcoins sind über die Jahre hinweg für immer verloren gegangen. Von vergessenen Passwörtern bis zu kaputten Festplatten: viele BTC sind schlichtweg nicht mehr zugänglich. Aber laut Forschern könnte sich das in Zukunft ändern. Dank des Aufkommens von Quantencomputern scheint es immer realistischer, dass ein Teil dieser ‚verlorenen‘ Bitcoin (BTC) irgendwann doch noch wiederhergestellt werden kann.

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Quantencomputer und verlorener Zugang zu Wallets

Die meisten verlorenen Bitcoin sind technisch gesehen nicht wirklich ‚weg‘, sondern eher in Wallets gesperrt, deren Besitzer das Passwort (Private Key) verloren hat. Ohne diesen Schlüssel ist der Zugang unmöglich, es sei denn, du verfügst über enorme Rechenleistung.

Genau dort liegt die Kraft von Quantencomputern. Im Gegensatz zu traditionellen Computern arbeiten sie mit Qubits, die aufgrund ihrer Natur viel komplexere Berechnungen durchführen können. Damit könnten sie kryptografische Schlüssel knacken, die heutzutage als unknackbar gelten.

Ein Quantencomputer kann theoretisch die sogenannten elliptischen Kurven-Algorithmen hinter Bitcoins Sicherheit umgehen. Das würde bedeuten, dass Wallets, für die nur ein öffentlicher Schlüssel verfügbar ist, wie alte ‚Pay-to-Public-Key‘ (P2PK) Adressen, verwundbar sind.

Der Private Key solcher Adressen könnte mit einem ausreichend leistungsstarken Quantencomputer ermittelt werden. Schätzungen zufolge geht es um mehr als 1,5 Millionen BTC, was einen beträchtlichen Teil des Gesamtvorrats darstellt. Dies repräsentiert einen Wert von über 157 Milliarden Euro.

Große Versprechung, aber noch lange nicht realistisch

Dennoch müssen wir diese Technologie noch nicht in naher Zukunft erwarten. Quantencomputer sind derzeit noch lange nicht leistungsstark genug, um Bitcoin-Sicherheit tatsächlich zu brechen. Selbst mit den schnell wachsenden Investitionen von Unternehmen wie IBM, Google und Startups wie D-Wave ist es unwahrscheinlich, dass dieses Szenario innerhalb weniger Jahre Realität wird. Außerdem gilt das Risiko hauptsächlich für ältere Wallets, die mit veralteten Techniken gesichert sind.

Neben diesen Vorteilen bringen Quantencomputer auch ein ernstes Risiko mit sich. Falls sich die Technologie schnell genug entwickelt, können auch aktuelle Wallets und sogar laufende Bitcoin-Transaktionen verwundbar werden.

Mit Hilfe ausreichender Quantenkraft wären Böswillige in der Lage, Signaturen zu fälschen oder sogar komplette Wallets zu leeren. Solange es keine Antwort darauf gibt, wie quantenresistente Lösungen, stellt die Technologie langfristig eine existenzielle Bedrohung für Krypto dar.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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