Foto: Germanru/Shutterstock
Die Bedrohung durch Quantencomputer für Bitcoin (BTC) ist „real“, so der Forscher Will Owens von Galaxy Digital. Dennoch stellt der neue Forschungsbericht fest, dass sich die meisten Besitzer keine Sorgen machen müssen.
Das Risiko betrifft nämlich nur bestimmte Wallets, und Entwickler arbeiten bereits an Lösungen.
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Kurz zusammengefasst
- Die meisten Krypto-Wallets sind derzeit nicht anfällig für Angriffe durch Quantencomputer.
- Ein Wallet ist nur dann gefährdet, wenn der öffentliche Schlüssel auf der Blockchain sichtbar ist.
- Bitcoin-Entwickler arbeiten aktiv an Lösungen, und es liegen mehrere Vorschläge vor.
Nur bestimmte Krypto-Wallets anfällig
Laut Owens ist das Risiko eines Angriffs durch einen Quantencomputer real, aber nicht alle Wallets sind gleichermaßen gefährdet.
Die Gefahr entsteht erst, wenn der öffentliche Schlüssel eines Wallets offengelegt wird. Dann könnte ein Quantencomputer theoretisch den privaten Schlüssel daraus ableiten.
Mit diesem privaten Schlüssel könnte ein Angreifer Transaktionen signieren und so die Gelder aus einem Wallet stehlen.
„Gelder sind nur dann gefährdet, wenn die öffentlichen Schlüssel auf der Blockchain sichtbar sind“, so Owens.
Problem für Bitcoin ist real, Lösung eine Herausforderung
Obwohl dies eine ernsthafte Bedrohung für die Zukunft darstellt, wird hinter den Kulissen bereits intensiv an Lösungen gearbeitet.
Laut Owens sind Entwickler – entgegen der Behauptungen einiger Kritiker – bereits stark aktiv. Er erklärt, dass eine Reihe „konkreter und gut ausgearbeiteter Vorschläge“ vorliegt.
Die Bedrohung durch Quantencomputer ist seit Jahren ein Diskussionsthema innerhalb der Kryptowelt.
Ein häufig genanntes Gegenargument ist, dass die Technologie noch Jahrzehnte entfernt sei. Zudem könnten traditionelle Finanzsysteme wahrscheinlich eher zum Ziel werden als Bitcoin.
Eine entsprechende Anpassung, um Bitcoin davor zu schützen, wird jedoch eine „Herausforderung“. Bitcoin verfügt nämlich über keine zentrale Instanz, die ein Software-Update erzwingen kann.
Dennoch zeigt sich Owens optimistisch. Er weist darauf hin, dass alle Beteiligten ein Interesse daran haben, eine solche Aktualisierung zu unterstützen.
Die Schlussfolgerung des Berichts ist klar: Das Risiko ist real, wird jedoch erkannt. Laut Owens arbeiten die Experten, die das Problem am besten lösen können, bereits intensiv daran.
Die Bedrohung ist nicht nur theoretisch: Kürzlich berichteten wir bereits über den Bau eines riesigen Supercomputers, der Bitcoin möglicherweise knacken könnte.
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