Foto: Yee Hui Lau/Shutterstock
Die Diskussion über digitale versus traditionelle Wertspeicher flammt erneut auf, nachdem Gold-Befürworter Peter Schiff ein tokenisiertes Goldprodukt angekündigt hat.
Laut Schiff müsse sich die Welt auf eine Rückkehr zu einem goldgedeckten Währungssystem vorbereiten. Bitcoin(BTC) hingegen werde seiner Ansicht nach „auf null gehen“.
Binance-Gründer Changpeng Zhao, besser bekannt als CZ, reagierte scharf und kritisierte Schiff deutlich.
Tokenisiertes Gold
Ökonom Peter Schiff ist in der Kryptogemeinschaft bekannt – vor allem wegen seiner wiederholten Kritik an Kryptowährungen. So bezeichnete er Bitcoin etwa als „wertlose Memecoin“.
Nun plant Schiff jedoch selbst die Einführung eines Tokens, der durch physisches Gold gedeckt ist. Ziel ist es, physisches Gold digital handelbar zu machen.
Über eine App sollen Nutzer Gold in einem Tresor kaufen und lagern, Eigentumsrechte über die Blockchain übertragen oder das Gold später wieder physisch einlösen können.
Die Idee dahinter: Gold soll leichter verwendbar sein – eventuell sogar in Verbindung mit einer Zahlungskarte. Schiff stellte das Konzept in einem Podcast vor.
Es ist nicht das erste Mal, dass er tokenisiertes Gold ins Spiel bringt – bereits früher deutete er solche Pläne auf X an. Einen Starttermin nannte er bisher nicht.
„Trust me, bro“
CZ übte scharfe Kritik an dem Vorhaben und nannte es ein typisches „Trust me, bro“-Produkt – also ein Token, bei dem man sich allein auf das Versprechen einer dritten Partei verlassen müsse.
Für ihn unterscheidet sich tokenisiertes Gold grundsätzlich von echten On-Chain-Assets.
„Es tokenisiert lediglich das Vertrauen, dass dir eine Drittpartei irgendwann später das Gold aushändigt… selbst nachdem sich das Management geändert hat, vielleicht Jahrzehnte später, mitten im Krieg“, schrieb CZ auf X.
Saying the obvious. Most people “in crypto” know this, most people “not in crypto” may not understand yet.
Tokenizing gold is NOT “on chain” gold.
It’s tokenizing that you trust some third party will give you gold at some later date, even after their management changes, maybe… https://t.co/KMYfz2dG04
— CZ 🔶 BNB (@cz_binance) October 23, 2025
Für ihn basiert der Wert von tokenisiertem Gold allein auf Vertrauen in eine externe Instanz – und nicht auf der Blockchain-Technologie selbst.
Schiff bleibt Bitcoin-Kritiker
Peter Schiff hält weiterhin an seiner fundamentalen Kritik an Bitcoin fest. Er sieht darin ein gigantisches Pump-and-Dump-System, bei dem frühe Investoren auf Kosten von Neulingen profitieren.
„Ich denke immer noch, dass es auf null geht“, sagte er.
Zudem warnt Schiff vor einer bevorstehenden Staatsverschuldungskrise, die größer sein werde als die von 2008. Er rechnet mit Hyperinflation, einem Zusammenbruch von US-Staatsanleihen und einem Goldpreis über 4.000 Dollar pro Unze.
Interessanterweise folgt diese Debatte auf einen starken Rückgang des Goldmarkts: In der vergangenen Woche verlor das Edelmetall fast 2,16 Billionen Euro an Marktkapitalisierung innerhalb von nur 24 Stunden – nach einer langen Phase der Kurssteigerung.
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