Amal Bell Amal Bell
2 min. Lesedauer

Nicht die Inflation, sondern Trump drückt Bitcoin nach unten

Steigende Zinsen könnten auf Trump-Angst hindeuten

Bitcoin-BTC
icon-bitcoin
Bitcoin Nachri…
Mantle statt Bitcoin? Diese Kryptowährung dominiert den Sommer

Foto: Gumbariya/Shutterstock

Der bekannte Makro-Analyst Andreas Steno Larsen hat heute auf X eine interessante Theorie geteilt. Am Mittwoch äußerte sich die US-Notenbank besorgt über die Inflation und kündigte an, die Zinssenkungen für 2025 zu reduzieren. Dies ließ den Bitcoin-Kurs stark fallen. Doch laut Steno Larsen könnte eine andere Ursache dahinterstecken.

Bitcoin-Miner unter Druck durch hohe Kosten und sinkende Erträge
Bitcoin-Miner unter Druck durch hohe Kosten und sinkende Erträge

Geht es wirklich um die Inflation?

Steno Larsen beobachtet, dass derzeit viele Sektoren keine Anzeichen von Inflation zeigen, darunter Energie, Kupfer und Lebensmittelpreise. Diese bewegen sich seiner Meinung nach sogar nach unten, während die Renditen auf dem Anleihemarkt steigen.

Höhere Renditen können durch steigende Inflation ausgelöst werden, da Anleger bei höheren Inflationsraten auch höhere Zinsen für ihr Kapital verlangen. Steno Larsens Schlussfolgerung: „Das ist keine Inflationsgeschichte.“

„Ich denke, der Markt wird allmählich müde von der US-Notenbank, die ständig ihre Meinung ändert. Zuerst hieß es, die Inflation sei unter Kontrolle, und der Fokus würde sich vollständig auf den Arbeitsmarkt richten. Jetzt ist das plötzlich kein Problem mehr, und sie konzentrieren sich wieder auf die Inflation.“

Seine Frage: Was steckt wirklich dahinter? Warum steigen die Renditen, wenn es nicht die Inflation ist?

Angst vor Trump?

Eine andere Möglichkeit: Der Markt sorgt sich vor der nächsten Amtszeit von Donald Trump. Trump ist bekannt für seine Vorliebe für niedrige Zinsen und wirtschaftliche Anreize. Langfristige US-Schulden könnten in diesem Kontext riskanter erscheinen.

Wenn die US-Schulden in den kommenden Jahren explodieren, könnte dies den Dollar schwächen und US-Staatsanleihen weniger attraktiv machen. Könnte dies der Grund für die steigenden Renditen sein?

Oder handelt es sich um eine „Flucht in die Knappheit“? Diese These bleibt offen, doch Steno Larsens Beobachtung ist zweifellos bemerkenswert.

Diesen Artikel teilen
  • Share on Twitter
  • Share on Telegram
  • Share on Facebook
Autor:
Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

Gerade eingetroffen
Trending
Panik über Insolvenz der Kryptobörse Binance ist Fake News
Panik über Insolvenz der Kryptobörse Binance ist Fake News
  • 05/02/2026
  • 3 Min. Lesedauer
Bitcoin fällt weiter, doch Panik bleibt aus - Warum?
Bitcoin fällt weiter, doch Panik bleibt aus – Warum?
  • 05/02/2026
  • 3 Min. Lesedauer
Trotz Crash: XRP-Strategie bringt noch immer 3602 % Gewinn
Trotz Crash: XRP-Strategie bringt noch immer 3602 % Gewinn
  • 05/02/2026
  • 2 Min. Lesedauer
XRP stürzt ab – Anleger bleiben optimistisch
XRP stürzt ab – Anleger bleiben optimistisch
  • 05/02/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Markt in Panik: 120 Mrd. an Krypto binnen 24 h vernichtet
Bitcoin-Kurs stürzt um 8 Prozent ab – Besonderes Phänomen am Kryptomarkt
  • 05/02/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Trending Bitcoin Nachrichten

Blutrote Zahlen, Kraken gibt Nutzern zusätzliche XRP – so sieht es aus
Blutrote Zahlen, Kraken gibt Nutzern gratis XRP – so funktioniert es
  • 06/02/2026
  • 2 Min. Lesedauer
September und Krypto? Ein teurer Irrglaube
Bitcoin im freien Fall? Das sagen Krypto-Experten wirklich
  • 06/02/2026
  • 3 Min. Lesedauer
Bitcoin: Zwischen Hoffnung und Gefahr des Absturzes
Bitcoin-Kurs unter Druck während Optionen im Wert von 1,86 Milliarden Euro auslaufen
  • 06/02/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Wissensbasis

Wissensbasis

Wissensbasis