Gino Presti Gino Presti
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Neue Beweise für gesunde US-Wirtschaft – günstig für Bitcoin

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Bitcoin-Crash zeigt: Der Kryptomarkt bleibt abhängig

Foto: Who is Danny/Shutterstock

Der Bitcoin-Kurs wurde vergangene Woche durch schwache Zahlen vom US-Arbeitsmarkt erschüttert. Dadurch begann man sich direkt Sorgen über eine Rezession und möglicherweise sogar Stagflation wegen der steigenden Inflation zu machen. Dennoch sehen wir gleichzeitig auch viele positive Daten, darunter die untenstehende Grafik von Deer Point Macro, die kraftvolle Schlussfolgerungen für Bitcoin (BTC) liefert.

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Müssen wir uns Sorgen über die US-Wirtschaft machen?

Das von Deer Point Macro besprochene ICOR (gelb) steht für Incremental Capital-Output Ratio. Die Zahl zeigt, wie viel zusätzliches Kapital nötig ist, um eine Einheit zusätzliche Produktion zu schaffen.

Hohe ICOR: viel Kapital nötig für ein bisschen zusätzlichen Output → ineffizient.

Niedrige ICOR: weniger Kapital nötig für denselben zusätzlichen Output → effizient.

Eine fallende ICOR bedeutet also, dass die Wirtschaft mehr aus jedem investierten Euro oder Dollar herausholt. In der Messung von Deer Point Macro: jeder ein Prozent Rückgang der ICOR hängt mit +0,84 Prozentpunkte zusätzlicher Produktion zusammen. Das ist ein solider Effizienzgewinn.

Was bedeuten ROIC und WACC?

ROIC (Return on Invested Capital): was bringt jeder investierte Euro im Unternehmen ein?

WACC (Weighted Average Cost of Capital): was kostet dieser Euro an Finanzierung durchschnittlich, über Eigen- und Fremdkapital?

Liegt ROIC über WACC, dann schafft ein Unternehmen Wert: die Investition bringt mehr ein als sie kostet.

Was sehen wir bei der „echten“ Wirtschaft?

Laut den Daten von Deer Point Macro ist ROIC − WACC positiv bei Industrie- und Produktionsunternehmen. Das weist auf effiziente Kapitalallokation hin: Investitionen schaffen Wert anstatt ihn zu vernichten. Das entspricht der fallenden ICOR: dieselben Maschinen, Software oder Fabriken generieren mehr Output pro Kapitaleinheit.

Die wirtschaftliche Kette, Schritt für Schritt

  1. ROIC > WACC → Investitionen sind rentabel.
  2. Unternehmen schrauben Investitionen hoch, weil jeder Euro, den sie in Maschinen, Software oder Prozesse stecken, mehr einbringt als er kostet.
  3. In wirtschaftlichen Begriffen: das marginale Kapitalprodukt (MPK) liegt über den Kapitalkosten.
  4. Durch diese zusätzlichen Investitionen wächst der Kapitalbestand (K) und die ICOR fällt weiter: jede Kapitaleinheit wird produktiver eingesetzt.
  5. Langfristig verschiebt sich die Wirtschaft zu einem höheren „Steady State“-Niveau von Kapital und Output. Anders gesagt: die Latte für das, was wir „normal“ produzieren können, kommt höher zu liegen.

Hilft das wirklich der Produktivität?

Ja, über zwei Kanäle:

  • Direkt: fallende ICOR = mehr Output pro Kapital.
  • Indirekt: gewinnbringende Investitionen setzen einen Investitions-Schneeball in Gang, der die Produktionskapazität strukturell vergrößert.

Wichtig: das geht über Kapitalproductivität. Breite Arbeitsproduktivität kann auch verbessert werden (z.B. durch Automatisierung), aber das steckt nicht eins-zu-eins in ICOR. Dennoch ist es wahrscheinlich, dass bessere Kapitalnutzung auch Arbeitnehmer produktiver macht.

Anmerkungen und worauf zu achten ist

  • Zinsen und Risikoprämien: steigt die WACC, dann kann der Vorteil von ROIC > WACC schrumpfen.
  • Sektorunterschiede: nicht jeder Sektor investiert gleich effizient; Ausreißer können den Durchschnitt färben.
  • Zeitpfad: der Effekt auf die Gesamtproduktion kommt mit Verzögerung; Fabriken und Software liefern nicht von einem Tag auf den anderen mehr Output.
  • Messfehler: ICOR ist ein Makro-Indikator; Buchhaltungsregeln, Abschreibungen und Inflationskorrekturen können das Ergebnis beeinflussen.

Fazit

Basierend auf den Erkenntnissen von Deer Point Macro gibt es keinen Grund, sich jetzt Sorgen über die US-Produktivität und die US-Wirtschaft zu machen. Die Kombination aus fallender ICOR und ROIC, die über WACC liegt, weist gerade auf effizienteren Einsatz von Kapital hin. Das ermutigt neue Investitionen, vergrößert den Kapitalbestand und hebt das strukturelle Produktionsniveau an.

Die Kernbotschaft: Kapital arbeitet härter und klüger, und das sind gute Nachrichten für die produktive Wirtschaft.

Grundsätzlich ist das ein positives Signal für Bitcoin und etwas, das gerade nicht auf eine Rezession hinweist. Das sollte eher zu einem Szenario mit immer mehr Investitionen führen.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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