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Es sieht momentan nicht danach aus, aber laut einem Indikator stehen wir am Vorabend einer euphorischen Phase im Bitcoin-Markt. Die letzten Male, als der Indikator dies anzeigte, folgte ein euphorisches Marktsentiment, das zu explosiven Anstiegen und dem Höhepunkt des Zyklus führte. Lies unten weiter über die Entwicklungen am Markt.
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Steht Krypto am Vorabend einer euphorischen Phase?
Es geht um den sogenannten Net Unrealized Profit/Loss (NUPL)-Indikator und die Realized Cap. Analyst XWIN Research Japan schreibt, dass die NUPL inzwischen ein Niveau von +0,52 erreicht hat. Dieses Niveau läutete in der Vergangenheit den Start des Übergangs von Optimismus zu Euphorie ein.
Als die NUPL in 2017 und in 2021 vergleichbare Niveaus erreichte, standen die meisten Investoren damals im Gewinn. Aktuell stehen ganze 97 Prozent der Investoren im Gewinn. XWIN Research Japan schreibt:
„Das spiegelt ein starkes Vertrauen in den Markt wider, deutet aber auch darauf hin, dass es begrenzten Aufwärtsspielraum gibt, ohne zunächst eine Konsolidierungsphase durchzumachen.“
Die Zusammensetzung des Marktes verändert sich laut ihm, wie aus der Realized-Cap-Grafik hervorgeht. Langfristige Investoren verkauften in der vergangenen Periode vor allem, während der Anteil kurzfristiger Investoren wuchs. Inzwischen sind viele Langfristinvestoren ausgestiegen und 44 Prozent des Marktes bestehen laut XWIN Research Japan aus Kurzfristinvestoren. Das ist das höchste Niveau aller Zeiten. Er schreibt:
„In vorherigen Zyklen fiel diese Verschiebung der Dominanz von Langfristhaltern (LTH) zu Kurzfristhaltern (STH) mit der letzten Expansionsphase eines Bullenmarktes zusammen.“

Ist es diesmal anders?
Dennoch ist der Markt heutzutage auch wirklich anders, sagt XWIN Research Japan:
„Der Zufluss in Börsenfonds, die wachsende Liquidität von Stablecoins und die Beteiligung institutioneller Parteien absorbieren den Verkaufsdruck und sorgen für eine stabilere Form der Euphorie.“
Laut dem Analysten befindet sich Bitcoin momentan in einem reifen Stadium einer spekulativen Phase, die durch einen anhaltenden Kapitalzufluss unterstützt wird. Das Warten gilt nun einer Abnahme des Anteils von Kurzfristinvestoren. Das würde laut XWIN Research Japan anzeigen, dass Investoren sich wieder mehr auf Akkumulation und die längere Frist konzentrieren.
Am Kurs lässt sich die mögliche Euphorie bislang nicht ablesen. Nachdem der Bitcoin-Kurs letzte Woche Montag einen neuen Höhepunkt von 126.000 Dollar erreichte, fiel der Kurs einige Tage später auf etwa 110.000 Dollar zurück, nach Bemerkungen von Donald Trump über neue Importzölle gegen China. Seitdem sieht die Kursgrafik deutlich weniger rosig aus.
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