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Überzeugt davon, dass klassische Währungen sich in einer tiefgreifenden und anhaltenden Vertrauenskrise befinden, entwirft der französische Unternehmer und Ledger‑Mitgründer Eric Larchevêque eine langfristige Vision für den Bitcoin (BTC).
In der Ecorama‑Sendung vom 23. Januar beschreibt er, warum die Kryptowährung für ihn zu den zentralen Werten der Zukunft gehören wird.
Warum Larchevêque im Bitcoin eine notwendige Alternative sieht
Larchevêque zeigt sich hinsichtlich der Kursentwicklung ausgesprochen optimistisch.
„Ich bin sicher, dass der Bitcoin die Marke von einer Million Dollar überschreiten wird – für mich ist das unausweichlich“, betont er.
Gleichzeitig relativiert er diesen Ausblick mit einer entscheidenden Frage: Was wird eine Million Euro in fünf Jahren überhaupt noch wert sein? Der tatsächliche Kaufkraftverlust, der die Haushalte seit Jahren unter Druck setzt, beeinflusse stärker als alles andere das Verhältnis der Menschen zu ihrem Geld – und damit auch ihr wachsendes Interesse an alternativen Wertspeichern wie Kryptowährungen.
On ne peut pas pirater le #Bitcoin ?
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— Boursorama (@Boursorama) January 23, 2026
Nach Larchevêques Einschätzung ist dieser Zusammenhang zentral, um die zukünftige Bedeutung des Bitcoin zu verstehen. Die anhaltende Inflation und das Schwinden des Vertrauens in staatliche Währungen führten dazu, dass Privatpersonen wie auch Investoren verstärkt nach unabhängigen, technologiebasierten Lösungen suchten.
„Deshalb müssen wir Alternativen schaffen – und Bitcoin ist eine davon“, erklärt er.
Zwischen Risiko und Resilienz: Die doppelte Natur des Bitcoin
Trotz seines Optimismus verschweigt der Unternehmer nicht die Schwächen des digitalen Assets. Vor allem die teils extreme Volatilität bleibe ein Risiko. Er spricht sogar von einer Art „kollektiver Illusion“, denn der Bitcoin habe einen Wert nur deshalb, weil Menschen bereit seien, ihm diesen zuzusprechen.
Doch diese „Illusion“ basiere seiner Ansicht nach auf soliden Fundamenten: einer robusten Technologie, einer äußerst widerstandsfähigen Infrastruktur und einer Geldpolitik, die durch mathematische Regeln unveränderbar programmiert sei. Die Vertrauensbasis liege daher nicht in menschlichen Institutionen, sondern in Mathematik, physikalischen Gesetzen und Thermodynamik.
Langfristig sieht Larchevêque den Bitcoin nicht nur bestehen, sondern an Bedeutung gewinnen. Ob in zehn, fünfzig oder hundert Jahren – die Kryptowährung werde weiterhin präsent sein und eine Rolle in der wirtschaftlichen Entwicklung der Menschheit spielen.
Ein Kursobergrenze? Für ihn nicht existent. Vor diesem Hintergrund rät er Anlegern, zumindest fünf bis zehn Prozent ihres Portfolios in Bitcoin zu investieren, um sich gegen die Unsicherheiten der globalen Wirtschaft abzusichern.
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