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Der Kryptomarkt steht heute tief im Minus. In der vergangenen Nacht gerieten Kryptowährungen unter starken Verkaufsdruck. Eine massive Welle von Liquidationen löschte dabei Hunderte Millionen Euro an Marktwert aus.
Was steckt hinter dem heutigen Kursrutsch?
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Kryptomarkt verliert 112 Milliarden Euro in zwei Stunden
Der Gesamtwert des Kryptomarkts ist vergangene Nacht innerhalb von weniger als zwei Stunden um fast 112 Milliarden Euro gefallen – ein Rückgang von über 4 Prozent.
Mittlerweile hat sich der Markt etwas erholt, sodass das Minus der letzten 24 Stunden bei etwas über 3 Prozent liegt.
Alle großen Kryptowährungen notieren heute im roten Bereich. Besonders stark betroffen sind Dogecoin (DOGE) und Cardano (ADA) – beide mit einem Rückgang von rund 7,5 Prozent innerhalb von 24 Stunden. Solana (SOL) folgt mit einem Minus von über 6 Prozent.
Ethereum (ETH) verlor über 3 Prozent, während Bitcoin (BTC) knapp 2,5 Prozent einbüßte. Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt der Bitcoin-Kurs bei 92.733 US-Dollar – gefährlich nah an der wichtigen Unterstützungszone um 92.000 Dollar.
Der Auslöser für den plötzlichen Rückgang
Auch wenn der Rückgang recht plötzlich kam, war er nicht völlig unerwartet: Eine neu entfachte Handelsspannung sorgt erneut für Unruhe an den Finanzmärkten.
US-Präsident Donald Trump hatte bereits im vergangenen Jahr mehrere Importzölle erhöht, was sich negativ auf den Kryptomarkt auswirkte.
Nun droht Trump erneut – diesmal mit 10 Prozent Importzöllen gegen mehrere europäische Länder, darunter auch Deutschland.
Hintergrund ist, dass diese Länder an der dänischen Militärmission in Grönland teilnehmen – einem Gebiet, das Trump gerne unter amerikanische Kontrolle bringen möchte. Die EU hat umgehend reagiert.
Während Krypto leidet, profitiert Gold vom Konflikt. In Zeiten finanzieller Unsicherheit gilt es als sicherer Hafen – und erreichte während des Krypto-Crashs sogar ein neues Allzeithoch.
Liquidationen sorgen für Lawineneffekt
Dass viele Kryptowährungen in der Nacht so stark gefallen sind, liegt vor allem an der hohen Anzahl offener Hebelpositionen auf dem Derivatemarkt.
Dort handeln Investoren nicht direkt mit Coins, sondern mit Kontrakten, die auf Preisbewegungen spekulieren. Durch den Einsatz von Hebelwirkung („Leverage“) können diese Positionen überproportional vergrößert werden – allerdings steigt damit auch das Risiko erheblich.
In den letzten 24 Stunden wurden über 670 Millionen Euro liquidiert, weil viele Trader auf steigende Kurse gesetzt hatten. Bei hohem Leverage reicht schon ein kleiner Preisrückgang aus, um diese Positionen zu liquidieren.
Das wiederum verstärkt den Verkaufsdruck weiter – und führt zu einem Kettenreaktionseffekt, der die Abwärtsbewegung beschleunigt.
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